So gut ist das limitierte Luxus-Wohnmobil 1960 von Frankia
Zum Jubiläum zeigt Frankia in einem limitierten Sondermodell namens 1960 Wohnkomfort und Technikausstattung vom Allerfeinsten. Ein Test.
Bild: Lena Willgalis
Helene Schmidt
Wenn Gewicht und Kaufpreis eine untergeordnete Rolle spielen, dafür ausgeklügelte Bordtechnik und lange Autarkie gewünscht sind – dann liegen Camper bei Frankia genau richtig. Und das seit 60 Jahren. Zum runden Geburtstag schenkte die oberfränkische Reisemobilmanufaktur sich und ihren Kunden ein auf 60 Stück limitiertes Sondermodell – das passend zum Gründungsjahr der Firma schlicht 1960 heißt. Als Vollintegrierter auf bewährter Fiat-Ducato-Basis mit 5,5 Tonnen Gesamtgewicht, drei Achsen und AL-KO-Tiefrahmenchassis gibt es reichlich Serienausstattung zum insgesamt attraktiven Grundpreis von 149.000 Euro. Besonders stolz ist Frankia auf die Autarkie seiner Wohnmobile. Das fängt mit Toilette und Wasserversorgung an. Für das klassische Toilettenkassettensystem ist eine zweite Toilettenbox mit an Bord. Und der Frischwasservorrat ist mit 300 Litern beachtlich. Auch die durchdachte Aufbauelektronik ist auf seltene Stopps auf Stell- oder Campingplätzen ausgelegt: Der 1960 besitzt zwei 110-Ah-Lithium-Aufbaubatterien, drei 110-Watt-Solarpaneele sowie einen 170-Watt-Sinus-Wechselrichter.
Der beheizbare Doppelboden ist komplett nutzbar und gut zugänglich. Zudem ideal zum Durchladen, beispielsweise für eine Skiausrüstung.
Bild: Lena Willgalis
Wer Unabhängigkeit auch in Bezug auf Jahreszeiten und Wettersituationen schätzt, freut sich über üppig isolierte Wände, auf die der Hersteller elf Jahre Dichtigkeitsgarantie gibt, sowie über den beheizten Doppelboden. Mit einer Höhe von 12 bis 34 Zentimetern ist dieser im Alltag prima nutzbar. Außen- und Innenklappen ermöglichen einen einfachen Zugang zum Stauraum im Tiefgeschoss. Sogar lange Sportausrüstung wie Ski oder Snowboards findet genügend Platz im Kellerfach. (Überblick: Alles zum Thema Wohnmobile)
Die Serienausstattung bietet alles, was das Herz begehrt
Der Frankia hat eine durchgehende Innenstehhöhe von 2,03 Metern. Vorbildlich!
Bild: Lena Willgalis
Auch sonst lässt die umfangreiche Serienausstattung des Sondermodells 1960 wenig Wünsche offen: LED-Scheinwerfer, ein Dieseltank für 90 Liter Sprit, Standheizung, Sicherheitssysteme wie ABS, ASR, EBV und ESP, manuelle Heckstützen, Zentralverriegelung, elektrisches Verdunkelungsplissee, Alde-Warmwasserheizung, Zurrschienensystem in der Heckgarage und eine 5,50 Meter lange Markise zur Beschattung. Für ganz anspruchsvolle Kunden, die sich noch etwas mehr wünschen, hält Frankia darüber hinaus noch Gimmicks wie die Luftfederung (10.990 Euro), einen Backofen mit Grill (690 Euro) und einen Tresor (310 Euro) bereit. Wobei: Wer 150.000 Euro für ein Reisemobil ausgegeben hat, braucht vermutlich keinen Tresor mehr.
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Wohnmobil-Test Frankia 1960
Fazit von Helene Schmidt: Der 1960 ist wie die meisten Frankia ein Reisemobil für Fortgeschrittene. Das gilt für Gewicht, Technik und besonders für den Preis. Dafür gibt es beim Geburtstagsmodell aber auch eine üppige Ausstattung mit dazu. Urteil: 4,5 von fünf Punkten.
Zum 60. Geburtstag schenkte Frankia sich und ihren Kunden ein auf 60 Stück limitiertes Sondermodell – das passend zum Gründungsjahr schlicht 1960 heißt. Als Vollintegrierter auf Fiat-Ducato-Basis mit 5,5 Tonnen Gesamtgewicht, drei Achsen und AL-KO-Tiefrahmenchassis gibt es reichlich Serienausstattung zum Grundpreis von 149.900 Euro.
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Besonders stolz ist Frankia auf die Autarkie seiner Wohnmobile. Das fängt mit Toilette und Wasserversorgung an. Für das klassische Toilettenkassettensystem ist eine zweite Toilettenbox mit an Bord. Und der Frischwasservorrat ist mit 300 Litern beachtlich.
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Auch die durchdachte Aufbauelektronik ist auf seltene Stopps auf Stell- oder Campingplätzen ausgelegt: Der 1960 besitzt zwei 110-Ah-Lithium-Aufbaubatterien, drei 110-Watt-Solarpaneele sowie einen 170-Watt-Sinus-Wechselrichter.
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Wer Unabhängigkeit auch in Bezug auf Jahreszeiten und Wettersituationen schätzt, freut sich über üppig isolierte Wände, auf die der Hersteller elf Jahre Dichtigkeitsgarantie gibt, ...
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... sowie über den beheizten Doppelboden. Mit einer Höhe von 12 bis 34 Zentimetern ist dieser im Alltag prima nutzbar. Außen- und Innenklappen ermöglichen einen einfachen Zugang zum Stauraum im Tiefgeschoss. Sogar lange Sportausrüstung wie Ski oder Snowboards findet genügend Platz im Kellerfach.
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Auch eine integrierte Kabeltrommel befindet sich im Doppelboden.
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Der Frankia hat eine durchgehende Innenstehhöhe von 2,03 Metern. Vorbildlich!
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Am Eingang ist der 32-Zoll-Flachbildschirm für den Wohnbereich elegant versteckt.
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Die gemütliche Vis-à-vis-Sitzgruppe bietet viel Platz für Küchenarbeit oder gesellige Abende.
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Die Küche ist mit einem Apothekerauszug, einer teilbaren Glasabdeckung am Herd und einem Flaschenfach ausgestattet.
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Das Bad verfügt über Keramiktoilette, Heizkörper zum Handtuchwärmen und Stauraum.
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Die große Dusche ist separat untergebracht.
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Kennzeichen der Sonderedition: Polsterkombination aus Leder und Mikrofaser mit spezieller 1960-Stickerei.
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Eine klappbare Treppe erleichtert den Einstieg in die beiden Längsbetten (1,95 x 2 Meter).
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Unter den Betten: Kleiderschrank mit Stange sowie Körbe zum Rausziehen.
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Auch sonst lässt die umfangreiche Serienausstattung des Sondermodells 1960 wenig Wünsche offen: LED-Scheinwerfer, ein Dieseltank für 90 Liter Sprit, Standheizung, ...
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... Sicherheitssysteme wie ABS, ASR, EBV und ESP, manuelle Heckstützen, Zentralverriegelung, elektrisches Verdunkelungsplissee und mehr.
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Mit der Hecktür hat die Garage insgesamt drei Türen fürs einfachere Beladen.
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Fazit: Der 1960 ist wie die meisten Frankia ein Reisemobil für Fortgeschrittene. Das gilt für Gewicht, Technik und besonders für den Preis. Dafür gibt es beim Geburtstagsmodell aber auch eine üppige Ausstattung mit dazu. Urteil: 4,5 von fünf Punkten.