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Alle Konkurrenten treten mit Zweiliter-Diesel an
Herausforderer: Die jüngste Generation des BMW X3 will in der SUV-Mittelkalsse ganz nach vorne fahren.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Stark, zuverlässig und großzügig sollte er sein, dabei trotzdem erreichbar und sparsam? Dann haben wir hier fünf Mittelklasse-SUVs für Sie. Als Neuling bittet der BMW X3 20d nicht nur die einheimische, sondern auch die europäische Konkurrenz zum Paar-Test. Vom Altmeister Mercedes GLC, der schon seit September 2015 dabei ist, über die Anfang 2017 gestarteten Audi Q5 und Alfa Romeo Stelvio bis hin zum Volvo XC60, der seit Juli 2017 Freunde sucht. Alle mit Familiensinn, vernünftigem Zweiliter-Diesel, trittsicherem Allrad und Automatik. Einzig der Volvo war trotz aller Bemühungen nur als Handschalter aufzutreiben.
Welcher ziemlich beste Freund sich als automobiler Partner fürs Leben empfiehlt? Das zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.
Jedes dieser fünf SUVs hat das Zeug zum besten Freund – nicht nur ziemlich, sondern absolut. BMW für Dynamiker, Audi für Technokraten, Mercedes und Volvo für Genießer. Und Alfa? Für Individualisten.
Fünf Mittelklasse-SUVs im Test
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Gesucht: einer für alles. Einer, der Familie und Freizeit locker unters Blechdach bekommt. Der taufrische BMW X3 kann das. Aber er ist nicht allein, mit Alfa Stelvio, Audi Q5, Mercedes GLC und Volvo XC60 warten starke Konkurrenten. Wir machen den Vergleich.
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Du musst nicht Julia heißen, um diesen Romeo zu mögen. Aber es hilft. Dabei bemüht sich der Stelvio durchaus, einem breiten Publikum zu gefallen.
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Das Platzangebot bewegt sich auf dem Niveau der Mitstreiter – vorausgesetzt, Sie verzichten auf das Panoramadach.
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Das macht den Innenraum zwar schön hell, kostet neben 1650 Euro aber auch viel Luft überm Scheitel.
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In den Kofferraum passen maximal 1600 Liter – der/die Liebste darf also genauso viele Schuhe mitnehmen wie im BMW oder Benz.
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Und der leicht knurrige 2,2-Liter (180 PS, 450 Nm) gibt sich hellwach, spurtet bis 100 km/h am schnellsten.
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Doch dann fahren wir ein Stück. Und schon nerven das steife Fahrwerk, kurze Sitze, ...
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... die sehr spitze und dennoch leichtgängige Lenkung sowie die bescheidene Rücksicht.
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Dazu dann noch feststehende XXL-Schaltwippen, die mit Blinker-/Wischerhebel verstecken spielen. Braucht keiner – auch nicht Julia.
Bild: Thomas Starck
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Platz vier mit 479 von 750 Punkten: Alfa Romeo Stelvio 2.2 Diesel Q4 – Platz und Motor gut, SCR-Kat fehlt, Vernetzung schwach.
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Irgendwie schade. Volvo will sich ja vom Diesel zurückziehen – wo wir den XC60 D4 gerade lieb gewonnen haben. Egal, noch gibt es ihn ja.
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Und inzwischen sogar mit SCR-Kat. Samt Einstufung nach Euro 6d-TEMP – schafft hier sonst keiner.
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Streng beim Abgas, sanft im Wesen – der Zweiliter-Biturbo (190 PS, 400 Nm) lässt es ruhig angehen und mag hohe Drehzahlen nur bedingt, ...
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... im Sprint fährt er seinen Kollegen hinterher. Fahrwerk und Lenkung geben ebenfalls den Softie. Weich wogt der Schwede über den Asphalt und gerät auf schlechter Piste ordentlich ins Schlingern.
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Auch die Lenkung sagt uns: Hey, ich bin kein Sportler! Ist auch okay so, wer XC60 kauft, will kommod fahren.
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Schlimmer finden wir die kleinen Sessel ...
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... und die tabletartige Bedienung. Der XC60 ist der einzige Testkandidat mit Touchscreen – der erfordert während der Fahrt zu viel Aufmerksamkeit.
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Platz vier mit 519 von 750 Punkten: Volvo XC60 D4 AWD – gemütlicher Schwede mit Stil, kein Dynamiker.
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Das Beste oder nichts? Blödsinn! Das beweist der GLC sehr eindrucksvoll. Der Oldie in diesem Feld (Debüt 2015) überzeugt, ...
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... aber nicht durch absolute Spitzenleistungen, eher durch seine Ausgewogenheit.
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Wir lümmeln entspannt auf bequemen Polstern, ...
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... genießen den sanft schwingenden (nicht schwankenden!) Federungskomfort ...
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... und lassen uns vom allenfalls etwas knurrigen Diesel (204 PS, 500 Nm) entspannt, aber nicht verschnarcht chauffieren.
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Eine echte Überraschung, dieser Benz, der nichts von einem Opa-Auto hat, sondern einfach seine Aufgabe erfüllt und nicht nervt. Besser geht es dennoch.
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Die schlecht hörende Sprachsteuerung (BMW versteht uns viel besser), der fehlende Warner für Querverkehr hinterm Auto (bieten alle anderen, Volvo sogar ab Werk) ...
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... oder die einfachere Kartengrafik verraten das Alter des GLC. Aber das lässt sich mit einem Facelift locker beheben.
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Platz drei mit 524 von 750 Punkten: Mercedes GLC 250 d 4Matic – ausgewogener Reisewagen, aber kostspielig.
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Mr. Perfect wäre ein passender Name für den Q5. Der Audi ist geräumig, ...
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... fein verarbeitet und ausgesprochen gut gegen Lärm von außen geschützt. Dass da vorn ein TDI werkelt, ahnt man mehr, als dass man es hört.
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Und doch springt der Q5 nicht ganz nach oben aufs Treppchen. Weil er die Entkopplung des Fahrers von der Umwelt manchmal übertreibt, ...
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... etwa bei der sehr leichtgängigen und gegenüber dem X3 weniger mitteilsamen Lenkung ...
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... oder dem obenraus doch etwas zurückhaltenden Motor (190 PS, 400 Nm).
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Positiv abgehoben fühlt sich die Luftfederung an (1950 Euro), die über die meisten Fahrbahnfehler ungerührt hinwegschwebt. Erst bei höherem Tempo versteift sie sich und teilt den einen oder anderen Absatz im Straßenbelag mit.
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Wenn Audi jetzt noch mehr als die mickrigen zwei Jahre Garantie spendierte, wäre sogar Platz eins möglich.
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Platz zwei mit 528 von 750 Punkten: Audi Q5 2.0 TDI quattro – komfortabel gefedert, nicht so handlich wie BMW.
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Ein SUV nach bayerischem Reinheitsgebot – der X3 lässt BMW-Fans aufatmen. Denn der feine Hochsitz kann neben seinen vielen anderen Talenten auch dynamisch.
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Der kleine 20d mit 190 PS erfüllt zwar mehr die Grundbedürfnisse als unseren Leistungshunger, ...
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... schlägt sich aber achtbar und hält hier zumindest mit. Auf der beschleunigten Bergprüfung entfaltet der Bayer dann seine volle Potenz.
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Die präzise Lenkung zirkelt das 1,9-Tonnen-SUV mit Leichtigkeit ums Eck; das straffe Fahrwerk und der griffige Allrad lassen nichts verrutschen.
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Die famose Achtstufenautomatik findet immer die perfekte Übersetzung. Großer Spaß, ...
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... auch wenn Holperstrecken unsanft aufstoßen. Und so ein Mittelklasse-SUV muss natürlich mehr bieten. Etwa Platz.
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Hier ist der X3 zwar nicht der Größte, bleibt aber weit davon entfernt einzuengen. Insassen verwöhnt er zudem mit perfekt passenden Sitzen, der Fahrer schließt spontan innige Freundschaft mit dem genialen iDrive-Bedienkonzept.
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Echte Pfundskerle nörgeln dennoch. Weil die vorderen Kopfstützen zwischen den Schulterblättern drücken ...
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... und die Heckklappe nur auf 1,84 Meter aufschwingt. So was sollte im automobilen Reinheitsgebot enthalten sein.
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Platz eins mit 538 von 750 Punkten: BMW X3 xDrive20d – sehr agil, dabei alltagstauglich und technisch top.
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Das Fazit von Gerald Czajka: "Jedes dieser fünf SUVs hat das Zeug zum besten Freund – nicht nur ziemlich, sondern absolut. BMW für Dynamiker, Audi für Technokraten, Mercedes und Volvo für Genießer. Und Alfa? Für Individualisten."