Garmin Drive 52 & Traffic: Test

Garmin Drive 52 & Traffic: Test

So schlägt sich das zurzeit günstigste Garmin-Navi im Test

Das Garmin Drive 52 & Traffic kommt ohne besondere Zusatzfunktionen aus. Es konzentriert sich auf die Routenführung und bietet Verkehrsdaten in Echtzeit. Die Ergebnisse des AUTO BILD-Tests.
Das Garmin Drive 52 & Traffic ist momentan das günstigste Navi im Garmin-Portfolio. Es kostet rund 135 Euro und navigiert einen zuverlässig und sicher von A nach B. Auf weitere Funktionen wie sie andere Geräte bieten (z. B. Bluetooth-Freisprechen, Sprachsteuerung etc.), muss man zugunsten des niedrigen Preises jedoch verzichten. Im AUTO BILD-Test schneidet das Navi mit 55 von 80 Punkten ab und sichert sich die Note "befriedigend". (Alle Ergebnisse lesen Sie in unserem Navigationsgeräte-Test.)

Garmin

Drive 52 & Traffic

AUTO BILD-Testnote 3
  • 5-Zoll-Bildschirm
  • Europa-Karten
  • lebenslange Kartenupdates
  • Live-Traffic

134,90


Garmin Drive 52 & Traffic im Navigationsgeräte-Test

Bedienung: Die Bedienung klappt – wie von Garmin gewohnt – einfach und intuitiv. Allerdings wird die Eingabe der Route zum kleinen Geduldsspiel: Um die richtigen Buchstaben zu treffen, muss man mit dem Tippen etwas weiter unten in den Touchfeldern ansetzen, als man zunächst vermutet. Ansonsten erwischt man schon den darüber positionierten Buchstaben. Hier groovt man sich mit der Zeit aber ein. Bevor es soweit ist, muss das Garmin-Navi aber erst mal hochfahren. Das dauert einen Augenblick. Auch die Suche nach dem GPS-Signal und die Routenberechnung nehmen ein paar Sekunden Zeit in Anspruch – alles in allem ist das aber auf dem Preisniveau absolut im Rahmen. Toll: Trotz des günstigen Preises sind lebenslange Karten-Updates inbegriffen. Die können unkompliziert mit der Garmin Express-Software am Computer durchgeführt werden.
Bewertung "Bedienung": 16 von 25 Punkten
Navigation: Assistenten wie eine Sprachsteuerung oder gar eine Implementierung der Smartphone-Funktionen (z. B. Anzeige von Benachrichtigungen, Freisprechen) bietet das Drive 52 nicht. Entsprechend müssen auch zum Navigieren immer Touch-Befehle auf dem Navi ausgeführt werden. Trotzdem kann das Gerät über die Smartphone-Link-App von Garmin auf die mobile Datenverbindung zugreifen und so die Verkehrslage in Echtzeit berücksichtigen. Das klappt in der Praxis sehr gut. Das Navi wählt im Test eine Route, auf der wir Straßensperrungen und Baustellen umfahren.
Bewertung "Navigation": 24 von 30 Punkten
Sicherheit: In Sachen Sicherheit macht das Drive 52 einen guten Job. Die Ansagen sind präzise, die Routenführung ist einfach nachzuvollziehen. Zusätzliche Features wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung oder das Anzeigen von Smartphone-Benachrichtigungen, die die Sicherheit unter Umständen erhöhen, gibt es nicht. Auch eine Sprachsteuerung für eine freihändige Bedienung hat das Navi nicht an Bord. Zur Unterstützung während der Fahrt gibt es einen Tempo-Warner und eine Ankündigung vorausliegender Tempolimits. Allerdings sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht immer korrekt, daher sollte man sich hier nicht auf das Navi verlassen.
Bewertung "Sicherheit": 11 von 20 Punkten
Fazit: Wer sein Navigationssystem tatsächlich nur zum Navigieren benötigt und auf anderen Schnickschnack verzichten kann, macht mit dem Drive 52 einen guten Deal. Der etwas fummelig zu bedienende Touchscreen, ist ein kleiner Makel, den man bei dem Preis aber verzeihen kann.
Bewertung "Preis": 4 von 5 Punkten

Fakten zum Garmin Drive 52 & Traffic

Preis: 134,90 Euro
Größe: 5 Zoll
Karten inkl.: Europa
Karten-Updates: lebenslang, über Computer
Radarwarner: nein
Live-Traffic: ja

Fotos: AUTOBILD

Stichworte:

Navigationsystem

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