Sie wollen einen soliden Gebrauchtwagen? Dann sollten Sie über die Anschaffung dieser Fahrzeuge besonders intensiv nachdenken! Rieselnder Rost, öltriefende Aggregate, ausgeschlagene Lenkungen und spinnende Elektrik sind bei diesen Mängelriesen nahezu vorprogrammiert. Und erweitern schnell den Freundeskreis: Pannenhelfer, Abschleppunternehmer, Werkstattmeister und Teilehöker werden Ihre besten Kumpel, jede Wette! Rollende Schrottkarren gibt es übrigens in allen Klassen, vom kargen Kleinwagen bis zum dicken SUV. Und leider auch von Marken, die eher für Premium-Produkte als für Edelschrott stehen.
Was alle eint: Bei der TÜV-Prüfung fallen sie überdurchschnittlich häufig durch. Auf dem Prüfbericht steht dann die Abkürzung EM. Das bedeutet "erhebliche Mängel", Wiedervorführung nach Reparatur erforderlich. Zu den Klassikern zählen ausgeschlagene Achs- und Lenkgelenke, Ölverlust, verschlissene Bremsscheiben, undichte Abgasanlagen. Die hier gezeigten Mängelriesen haben jedoch noch einiges mehr in petto. Das kostet viel Geld und kann Beträge erreichen, die den Fahrzeugwert übersteigen. Nur wer davor nicht zurückscheut und Überraschungen mag, wird mit diesen Autos glücklich. Allen anderen raten wir: Sol­che TÜV-Versager sollte man nur kaufen, wenn sie durchrepariert und günstig sind. Und nur mit neuer HU-Plakette!
In der Bildergalerie finden Sie unsere Übersicht der größten Mängelriesen - die Liste wird ständig erweitert!

Bildergalerie

Alfa Romeo 147, Jaguar S-Type, Fiat Doblò, Mercedes M-Klasse, Ford Ka, Chrysler PT Cruise, Renault Mégane
Die Gebrauchtwagen des Grauens
Die Gebrauchtwagen des Grauens
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Die Gebrauchtwagen des Grauens
Fazit von AUTO-BILD-Redakteur Lars Busemann: Diese Autos haben konstruktive Schwächen, die sich im Alter rächen. Die Quittung sind hinterste TÜV-Platzierungen und hohe Werkstattrechnungen. Wer so ein Fahrzeug kauft, sollte auf ein gepflegtes Scheckheft achten und auf eine frische HU-Plakette bestehen.