Genfer Autosalon 2010: Studien und Exoten
Die Autos von übermorgen

Zurück in die Zukunft: Mercedes F 800 Style, Pininfarina 2uettottanta, Hyundai HED-7 i-flow oder Bentley Flying Star - wir zeigen Ihnen alle Studien und Exoten vom Genfer Autosalon 2010.
Bild: Uli Sonntag
- Boris Pieritz
Für viele Messebesucher sind sie die eigentlichen Stars auf dem 80. Genfer Autosalon 2010: Die extravaganten Kleinserien der eher unbekannten Autobauer und die futuristischen Showcars der großen Hersteller. Die Volumenmodelle, die in Genf Premiere feiern, kennt der eingefleischte Autofan schon lange vor der Messe aus der Medienberichterstattung. Doch wo immer eine riesige Flügeltür in den Himmel ragt oder die Typbezeichnung eines Konzeptautos an einen Geheimcode des CIA erinnert, bilden sich in den sieben Palexpo-Hallen riesige Menschentrauben. Bestes Beispiel für einen solchen Trubel um einen schicken Exoten ist der Stand von Pininfarina. Da steht das Konzept 2uettottanta, mit dem Pininfarina seinen 80. und den 100. Geburtstag von Alfa Romeo zelebriert. Mit elektrisierendem Design soll die Studie die nächste Generation des Alfa Spider ankündigen.
Genfer Autosalon, Teil 1: Die Helden des Alltags
Neben den üblichen Verdächtigen von A-Klasse bis S-Klasse hat auch Mercedes einen zukunftsträchtigen Superstar im Messegepäck. Mit der silbern glänzenden Studie F 800 Style wollen die Schwaben zeigen, in welche Richtung es mit der C-Klasse geht. Viele technische Schmankerl des Forschungsträgers, dem sowohl eine Plug-in-Hybrideinheit als auch eine Brennstoffzelle eingebaut werden kann, sollen schon bald in vielen Serienmodellen von Mercedes ihren Platz finden. Einen besonders leichten Einstieg für Fondpassagiere ermöglichen die beiden hinteren Türen, die an innen liegenden Schwenkarmen aufgehängt sind. Auf die B-Säulen kann der F 800 Style somit verzichten.
Genfer Autosalon, Teil 2: Die neuen Sportler

Bild: Jochen Knecht
Teil 3: Öko-Autos
Richtig exotisch wird es am Stand von Bufori: Der malayische Hersteller geht in der Schweiz mit einer historisch anmutenden Limousine auf Kundenfang. Die hört auf den Namen "Geneva" – wie passend. Unter der ewig langen Haube arbeitet ein 6,1-Liter-V8 mit 436 PS, im Innenraum warten so ziemlich alle Extras, die derzeit zu haben sind. Über den endgültigen Preis schweigt sich Bufori aus. Rund 300.000 Euro soll der Geneva kosten. Bei den potenziellen Kunden dieses Luxus-Dampfers kommt es aber mit Sicherheit auch nicht auf den einen oder anderen Cent an. In eine ähnliche Kerbe schlägt das Team von Touring Superleggera mit dem Shooting Brake "Continental Flying Star", der in Kooperation mit Bentley entstand. Nur 20 Exemplare sollen in der Manufaktur von Carrozzeria Touring Superleggera gebaut werden. Die Kunden haben neben zahlreichen Farben und Ledersorten die Wahl zwischen dem 560-PS-Motor des "normalen" Bentley Continental und der 610-PS-Variante des Speed.
Übersicht: Sonderseite zum Genfer Autosalon

Bild: Boris Pieritz
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