Suzuki Jimny von Twisted Automotive: Tuning
Für diesen Jimny braucht man das doppelte Budget

Twisted Automotive rüstet den Suzuki Jimny auf: Turbo mit 167 PS, edles Interieur und mehr Offroad‑Optik – doch der Umbau hat seinen Preis.
Bild: Twisted Automotive
Klein, aber fein?! Der Suzuki Jimny gehört ohne Zweifel zu den besten und beliebtesten Mini‑Geländewagen überhaupt – dieser kantige Japaner wird einfach nie langweilig.
Das ist sicher auch der Grund, weshalb sich der britische Tuner Twisted Automotive diesen Offroader geschnappt hat, um ihn noch ein Stückchen aufzuwerten. Und das nicht nur am Blechkleid, sondern auch unter der Haube und im Innenraum. Dieses Gesamtpaket hat allerdings auch seinen Preis.
Schicker und schneller
Auch wenn der Jimny ziemlich beliebt ist, ist er nicht perfekt. Das gilt unter anderem für den zurückhaltenden 1,5‑Liter‑Benziner. Deshalb kommt bei Twisted ein Turbolader zum Einsatz, der einen Leistungssprung von 102 auf 167 PS ermöglicht und zugleich das Ansprechverhalten verbessert.
Ein weiterer "Makel" ist der eher schlichte Innenraum. Reichlich Komfort oder hochwertige Materialien sucht man beim klassischen Jimny vergebens – es sei denn, man hat vielleicht ein Sondermodell wie den Horizon ergattert. Twisted verpasst dem Interieur deshalb ein umfassendes Upgrade: zweifarbige Lederbezüge an Sitzen, Lenkrad, Gangwahlhebel, Türverkleidungen und Armaturentafel sowie ein mit Alcantara verkleideter Dachhimmel.

Im Innenraum erhält der Jimny ein neues Infotainment, Lederbezüge und einen Alcantara-Dachhimmel.
Bild: Twisted Automotive
Außerdem kommt ein neues Infotainmentsystem von Alpine zum Einsatz, das unter anderem Apple CarPlay, Navigation und digitalen Radioempfang bietet. Ein hochwertigeres Soundsystem ersetzt zudem die Serienanlage.
Geländetaugliche Optik
Außen wurde ebenfalls Hand angelegt – unter anderem mit schwarzen 16‑Zoll‑Leichtmetallfelgen auf BFGoodrich‑Geländereifen, einem angepassten Grill sowie Spiegelkappen in Wagenfarbe. Abgedunkelte Scheinwerfer und Heckleuchten sowie optionale Seitenaufkleber runden den Auftritt ab.
Wer noch eine Schippe drauflegen möchte, kann mit Zubehörteilen wie Seilwinde, Unterfahrschutz oder Dachträger nachrüsten. Auch ein Höherlegungs‑Kit mit 2,5 Zentimetern steht zur Verfügung. Zudem kommen ein zusätzlicher hinterer Stabilisator und ein Gasdruckdämpfer zum Einsatz.

Der Suzuki Jimny von Twisted steht auf schwarzen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen mit BFGoodrich-Geländereifen.
Bild: Twisted Automotive
Der veredelte Japaner hat seinen Preis
Stolze 49.500 britische Pfund müssen Interessenten für den Umbau (inklusive Fahrzeug) hinlegen. Umgerechnet entspricht das rund 60.000 Euro – etwa doppelt so viel wie der zuletzt gültige Listenpreis des Jimny 1.5 Allgrip NFZ Comfort.
Gebrauchte Modelle werden je nach Baujahr und Zustand häufig zwischen 15.000 und 39.000 Euro gehandelt und gelten als wertstabil, da der kleine Japaner hierzulande inzwischen eingestellt wurde. Wer sparen möchte, bringt idealerweise sein eigenes Basisfahrzeug mit.
Service-Links










