Gloria Akku-Sprühreiniger: Praxistest
Wasserstrahler für unterwegs – nur Spielzeug oder echter Helfer?

Sind Strom- und Wasseranschluss außer Reichweite, sind viele Reiniger chancenlos. Der Gloria Sprühreiniger läuft mit einem Akku – ob das Gerät für alle Reinigungsaufgaben ausreicht, haben wir ausprobiert!
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
- Jörg Maltzan
Mal eben die dreckigen Felgen absprühen? Oder die verstaubten Campingmöbel? Das schlammige Mountainbike reinigen, bevor es den Kofferraum versaut? Dafür ist dieser Akku-Sprühreiniger von Gloria gedacht. Er arbeitet mit einem integrierten 36-Volt-Akku und ist damit unabhängig von der Steckdose. Das Wasser kann der Multijet 36V unterwegs aus einem Eimer, See, einer Regentonne oder dem optionalen Wassertank ansaugen – ideal für alle, die abseits der urbanen Infrastruktur unterwegs sind.
Inbetriebnahme: mobiler Hochdruckreiniger mit Akku von Gloria
Der Erstzusammenbau erfordert etwas Geschick, dann legt das Gerät – je nach Düsenwahl – mit unterschiedlichen Sprühprogrammen los. Klar, mit einem Tankstellen-Dampfstrahler kann es das portable Gerät nicht aufnehmen, doch oft ist die Leistung für tägliche Aufgaben vollkommen ausreichend.

Daumen hoch: Der mobile Wasserstrahler überzeugt im Praxis-Check.
Bild: AUTO BILD
70 Bar Leistung reichen für Autoreinigung und tägliche Arbeiten
Der Wasserstrahl ist mit 70 Bar Pumpleistung immerhin stark genug, um eine ordentliche Grobreinigungsleistung zu erzielen. Besonders geeignet ist der Multijet damit nicht nur für eine Auto- oder Motorrad-Außenreinigung nach der Fahrt über Feldwege, sondern auch für Gummistiefel, Fahrräder, Kinderwagen, Spielgerätschaften oder alles Mögliche, was sonst den Wageninnenraum verdreckt. Ein Manko sind allerdings die zwar gut gemeinten Befestigungslösungen für Sprühlanze, -pistole und Schlauch. Doch die Hartplastikausführung ist zu schwach und hält das Zubehör nicht fest in Position.
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