Die amerikanische Bundespolizei FBI treibt offenbar die Angst vor einem Missbrauch autonom fahrender Autos um. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" unter Berufung auf ein internes Dokument berichtete, könnte zum Beispiel das Google Car Verbrechern das Handwerk erleichtern oder sogar zu einer "Leathal Weapon" – einer tödlichen Waffe – umfunktioniert werden.Nach Ansicht der Behörde hätten Straftäter bei einer Verfolgungsjagd einen entscheidenden Vorteil, wenn sie im Gegensatz zu ihren Verfolgern beide Hände benutzen könnten – zum Beispiel zum Schießen. Zwar scheint eine Flucht mit Tempo 40 (Höchstgeschwindigkeit des Prototypen) wenig erfolgversprechend, doch erleichtert das programmierte Fahren die Überwindung von Hindernissen und Gefahrensituationen. Mit einem Sprengsatz an Bord wären laut FBI-Warnung gar terroristische Anschläge leichter möglich. Immerhin: Auch Ermittler hätten dem Report zufolge bei der Beschattung von Verdächtigen leichteres Spiel.

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Das Google Car hatte Ende Mai 2014 mit seiner Vorstellung in Kalifornien für weltweites Aufsehen gesorgt. Der kugelrunde Elektro-Zweisitzer verzichtet ganz auf Steuer und Pedale und bewegte sich mithilfe eines dicken Laser-Scanners auf dem Dach, vielen weiteren Sensoren und einer speziell angepassten Konstruktion fort. Eine ausführliche Beschreibung des revolutionären Autos aus dem Hause Google finden Sie hier.