Grupp: Trigema, Auto, Blitzer-App, Radar, Strafe, Geldbuße
Trigema-Boss Wolfgang Grupp nutzt beim Autofahren verbotene App

Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat zwar einen maßgeschneiderten Dienstwagen, fährt aber auch selbst. In einem Interview verrät er ein brisantes Detail.
Bild: Paravan
Wenn man bei einem Interview ins Plaudern gerät, kann das manchmal gefährlich werden. Denn dann kann es passieren, dass man Dinge sagt, die man besser für sich behalten hätte.
Wie Trigema-Chef Wolfgang Grupp. In einem Interview mit Gregor Gysi (Die Linke) für das Format "Miss-verstehen Sie mich richtig" sprach Grupp auch über das Autofahren.
Maßgeschneiderter Dienstwagen
Denn Grupp hat was zu erzählen, immerhin hat er einen maßgeschneiderten Dienstwagen Mercedes EQS, der extra für ihn und seine Bedürfnisse umgebaut wurde.
Auch wenn er gegenüber seiner Firma wohnt und zu Fuß zur Arbeit gehen kann und den erwähnten Dienstwagen hat, mit dem er gefahren wird, setzt sich der 80-Jährige auch selbst hinter das Steuer. Bei dem Punkt wurde er dann etwas zu redselig. "Ich fahre sehr vernünftig und alles", sagt er. "Aber ohne Blitzer-App wäre das gar nicht machbar." Oha. Blitzer-App.

Blitzer-Apps sind übrigens auch für Beifahrer verboten!
Bild: dpa
Ein brisantes Thema, denn zwar nutzen dieses Hilfsmittel laut einer Umfrage 49 Prozent der deutschen Autofahrer, doch das macht es nicht besser. Denn diese Radarwarner sind in Deutschland verboten!
Beifahrer-Verbot bei Blitzer-App
Heißt: Wer damit von der Polizei erwischt wird, muss 75 Euro zahlen und bekommt zudem einen Punkt in Flensburg.
Der Beifahrer-Trick funktioniert übrigens nicht mehr: Auch sie dürfen die Anwendungen nicht nutzen, wie zuletzt das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem neuen Urteil (Az. 2 ORbs 35 Ss 9/23) entschied.
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