HGP RS 3 Sportback: Test
RS 3 in 3,1 Sekunden auf hundert

Dass HGP auch Fünfzylinder kann, zeigt der Tuner mit dem RS 3 Sportback: Satte 606 PS machen den wilden Audi zur Rakete.
- Manuel Iglisch
Was macht so ein Martin Gräf von HGP eigentlich, wenn er nicht gerade aufgeblasene Sechszylinder durch die Werkstatt schiebt? Nun, er tüftelt Vierzylinder auf Leistung, setzt Biturbo-V8 unter Druck und widmet sich in ganz schwachen Momenten sogar den Saugern des R8. Nur ein sportlicher Motor aus der VW-Familie kam bislang eigentlich nie so wirklich zu den großen Tuningehren. Gemeint ist? Richtig, der Fünfzylinder! So fragten wir uns: Was vermag einer, der getüvte 480 PS im Golf R anbietet, mit einem RS 3 herauszuholen?
Der Tuner macht den Fünfzylinder zum echten Brandstifter

Kraftpaket: HGP bläst den 2,5 Liter großen Fünzylinder auf 606 PS und 710 Nm Drehmoment auf.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Die Serienversion hängt der HGP RS 3 ganz locker ab

Extrem sprintstark: Der HGP RS 3 geht in 3,1 Sekunden auf Tempo 100, in 9,7 Sekunden auf 200 km/h.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Fazit
Auch wenn der Fünfzylinder nie zu den Steckenpferden von HGP zählte, so müsste er nach dieser Vorstellung eigentlich genau dazu avancieren. Weshalb? Weil das Verhältnis aus Aufwand und Ertrag hier noch reizvoller erscheint als bei den Vier- und Sechszylindern – und weil die Leistungskeule einmal mehr unfassbar sauber und noch dazu extrem fahrbar abgestimmt wurde.
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