Im September 2012 ging die Neuzulassungen mit 250.082 Pkw erneut zurück. Das waren laut Kraftfahrt-Bundesamt 10,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Nach Abschluss des dritten Quartals wurden 2,36 Millionen Neuwagen registriert, ein Minus von rund 43.000 Einheiten im Vergleich zu 2011. Die Zulassungszahlen der Hersteller entwickelten sich in den ersten neun Monaten des Jahres sehr unterschiedlich. Während Porsche (plus 13,6 Porsche ) und Audi (plus 8,4 Prozent) die günstige Entwicklung des letzten Jahres fortsetzten, gab es deutliche Einbußen bei Opel (minus 13,2 Prozent) und Ford (minus 8,8 Prozent). Bei den deutschen Marken erreichten auch BMW (minus 3,7 Prozent), Smart (minus 3,3) und VW (minus 2,2) nicht das Vorjahresergebnis. Mercedes lag knapp über Vorjahresniveau (plus 0,5 Prozent).
Renault/Dacia war mit geringem Vorsprung stärkster Importeur in Deutschland, büßte jedoch 5,3 Prozent ein. Die Nächstplatzierten Skoda (plus 4,6 Prozent) und Hyundai (plus 15,2) sind dagegen auf Wachstumskurs. Die südkoreanische Schwester Kia kann sogar auf 44 Prozent Wachstum zurückblicken. Die stärksten Aufwärtsbewegungen registrierte das KBA bei Land Rover (plus 81,1 Prozent) und Lancia (plus 88,7). Modelle des Mini- (plus 19,1 Prozent) und des Mini-Van-Segments (plus 9,2) waren sehr gefragt. Geländewagen (plus 18,4) waren, wie bereits im Vorjahr, weiterhin im Aufwind. Alle anderen Pkw-Segmente waren rückläufig. In der Oberklasse gab es 16,2 Prozent weniger Neuzulassungen als im Vergleichszeitraum 2011. Die Zulassungen von Elektroautos blieben weiterhin auf niedrigem Niveau. In den letzten neun Monaten wurden 2023 Elektro- und 15.771 neue Hybrid-Pkw zugelassen. Weitere Antriebsalternativen wie Flüssig- und Erdgas wurden 8531 bzw. 4008 mal registriert. Der Anteil der Dieselaggregate lag bei 48 Prozent.