Kuriose Videos entstehen im Straßenverkehr immer wieder. Doch das, was Tesla Owners Online kürzlich bei Twitter gepostet hat, setzt allem bisher Dagewesenen die Krone auf. Der Videoclip zeigt eine Tankstelle, an der eine Frau tankt. Sie füllt den Kraftstoff aber nicht in den Tank ihres Honda oder in einen Zusatztank, sondern in eine Plastiktüte! Eine extradünne Plastiktüte aus dem Supermarkt. Als sie feststellt, dass die erste Tüte nicht dicht ist und ihr der Kraftstoff auf die Schuhe schwappt, packt sie die Tüte mit dem Sprit in eine zweite Tüte. Dann wandert das Paket in den Kofferraum, eine dritte Tüte wird "zur Sicherheit" untergelegt. Dann bricht das Video ab.
Weitere Details zu dem Vorfall sind nicht bekannt. Aus dem kurzen Clip geht aber hervor, dass die Tankstellenmarke "Kroger" heißt. Diese Kette ist im Osten der USA ansässig. Das hauptsächliche Verbreitungsgebiet findet sich rund um die Städte Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio und Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana, südöstlich von Chicago. Das Auto, das die Dame fährt, ist offenbar die US-Version eines Honda Accord, vermutlich Baujahr 2006 oder 2007. Während des außergewöhnlichen Tankvorgangs fahren mehrere Wagen durchs Bild, darunter ein Ford F-150 Pick-up.

Luft auffüllen an der Ladestation?

Unwillkürlich fühlt man sich weitere skurrile Internet-Videos mit Autobezug erinnert. Zum Beispiel daran, dass im Frühsommer 2019 zwei Frauen in Großbritannien versuchten, den Reifendruck ihres Volkswagen Touran an einer Ladesäule für Elektroautos aufzufüllen. 2018 gab es schon einmal so einen Film zum Kopfschütteln. Damals konnte das Internet eine junge Frau in den USA dabei beobachten, wie sie versuchte, einen Tesla an der Tankstelle mit Kraftstoff aufzutanken. Doch das Tanken in die Tüte hat natürlich noch eine zweite Dimension. Mit einfachem Kopfschütteln ist es hier nicht getan. Denn was die Frau dort tut, ist schlicht brandgefährlich! Jemanden, der sich neben dem Kofferraum ihres Autos stehend eine Zigarette anzündet, braucht es da vielleicht gar nicht. Ein Heckaufprall auf die rollende Bombe reicht für einen brandgefährlichen Unfall.