Honda CB-F Concept: Kurzvorstellung

Honda zeigt Bike-Studie im 80er-Jahre-Stil

Honda präsentiert die bildschöne Bike-Studie CB-F Concept. Sie basiert auf der CB1000R und erinnert in ihren Details an die legendäre Honda Bol d'Or!
Das neuartige Coronavirus durchkreuzt auch die Pläne der Motorradhersteller. Eigentlich wollte Honda die bildschöne Studie CB-F Concept auf zwei Messen in Japan zeigen. Doch daraus wurde nichts. Daher folgte eine virtuelle Präsentation im Netz. Und die hatte es in sich, denn das Retro-Naked-Bike spielt in seinen optischen Details geschickt mit der Erinnerung an den Motorrad-Meilenstein Honda CB900F "Bol d'Or" – und betört den Betrachter mit seiner äußeren Reduziertheit!
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Die CB-F fällt durch die wohltuende Beschränkung auf das unbedingt Notwendige auf. Klar, die Studie braucht weder Spiegel noch Kennzeichenhalter und käme so vermutlich an keinem TÜV-Prüfer vorbei. Doch auch darüber hinaus hat Honda die Linien sehr klar gehalten und nichts verkleidet, verschachtelt oder versteckt.

Sehenswerte Hommage an einen Motorrad-Meilenstein

Kenner entdecken die optischen Reminiszenzen an die Honda CB900F, genannt "Bol d'Or" (goldene Schale). Am augenfälligsten hat Honda den geschwungenen Heckbürzel, den vergleichsweise langen, kantigen Tank und den hochgezogenen Endschalldämpfer vom Auspuff gestaltet. Auf den zweiten Blick fallen die Signalhörner unter dem Rundscheinwerfer ins Auge. Auch der Seitendeckel und die vermutlich geklebten Grafiken erinnern an die frühen achtziger Jahre.

Historische CB900F schaffte 213 km/h

Die bärenstarke und dennoch filigrane CB900F gilt bei Honda als Motorrad-Meilenstein.

Die CB900F kam 1979 in Europa auf den Markt. "Bol d'Or" hieß sie, weil Honda in den Jahren zuvor mehrfach das gleichnamige 24-Stunden-Motorradrennen in Frankreich gewonnen hatte. Bei diesem Rennen bekommt der Sieger eine goldene Schale als Pokal. Die CB900F gilt als Meilenstein, weil ihr luftgekühlter Reihenvierzylinder zwei obenliegende Nockenwellen, 16 über Tassenstößel betätigte Ventile und satte 95 PS hatte. Bei 260 Kilo Leergewicht ermöglichte das 213 km/h Topspeed. Darüber hinaus kann das Aggregat aber vor allem das, was auch bei AUTO BILD "Elastizität" heißt: Es zieht bereits aus niedrigen Drehzahlen herrlich durch und ist vor allem in der Durchschnittsgeschwindigkeit richtig gut.

Überzeugende Technik

Die technische Basis der CB-F Concept stammt von der aktuellen Honda CB1000R (Bild).

Einen Sherlock Holmes braucht es nicht, um die technische Basis der Studie zu entlarven. Die Honda CB1000R stand für das schöne Projekt Pate. Ihr 1000 Kubikzentimeter großer Vierzylinder mit 145 PS lässt sich genauso klar erkennen wie der Stahlrahmen mit Mono-Backbone. Auch die Upside-Down-Gabel mit den passenden Federelementen dürfte übernommen worden sein. Neu sind dagegen die nostalgisch wirkenden Motorabdeckungen und der breitere Lenker. Will man am Look der CB-F Concept etwas kritisieren, dann höchstens das TFT-Display: Das Teil fällt zwar auf den ersten Blick gar nicht auf, wirkt aber weniger stimmig als analoge Instrumente. Ob es sich bei der Studie um mehr als eine Fingerübung der Honda-Designer handelt, ist bisher nicht klar. Ein Serienbike sollte sich aufgrund der nahen technischen Verwandtheit zur CB1000R aber leicht umsetzen lassen.

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