Mit der Ye-Serie bringt Honda nach e:N und Lingxi bereits seine dritte eigene Elektromarke auf den chinesischen Markt. Bis 2027 sollen insgesamt sechs Modelle der Serie an den Start gehen. Ab 2035 sollen sämtliche Honda-Fahrzeuge in China rein elektrisch betrieben werden.

Honda GT soll Plattform-Flaggschiff sein

Die neue Ye-Modellreihe basiert auf der eigens entwickelten Honda W-Plattform, einer Architektur speziell für batterieelektrische Fahrzeuge. Diese Plattform bildet die technische Grundlage für alle kommenden Ye-Modelle und bringt mehrere technologische Innovationen mit sich. Plattform-Flaggschiff soll der neue Honda GT werden, der nur für den chinesischen Markt produziert wird.
Honda GT
Das Heck ziert eine durchgehende Rückleuchte und einen Honda-Schriftzug anstelle des Logos.
Bild: Honda
Die Elektro-Limousine wurde im vergangenen Jahr als Konzeptfahrzeug vorgestellt und ist nun serienreif. Honda präsentierte den GT auf der Auto Shanghai in zwei Versionen: als GAC und als Dongfeng GT.
Bei den beiden Modellen handelt es sich um fünftürige Gran-Turismo-Fahrzeuge, die dem Kia EV6 ähneln. Der GAC Honda GT soll eher Technik-Fans ansprechen, während der Dongfeng Honda GT über die Emotionalität begeistern soll. Rein optisch unterscheiden sie sich vor allem durch die Lichtsignatur.
Honda GT
Optisch unterscheiden sich der Dongfeng Honda GT und der GAC Honda GT in der Leuchtengrafik.
Bild: Honda

Sechs Displays im Innenraum

Von den sportlich gestalteten rot-schwarzen Sitzen mit hohen Seitenwangen einmal abgesehen, fällt die Limousine innen vor allem durch die Anzahl an Displays auf. Denn davon gibt es gleich sechs: drei im Armaturenbrett, eines in der Mittelkonsole neben dem Gangwahlschalter und zwei Monitore für die digitalen Außenspiegel.
Ziemlich viele Bildschirme. Da stellt sich die Frage, ob eine derartige Reizüberflutung mit Einstellungsoptionen und Touch-Feldern den Fahrer zu sehr ablenken könnte.