Einen stärkeren HSV gab es noch nie: Der australische Musclecar-Bauer Holden Special Vehicles (HSV) hat seine neue, äußerst potente Autofamilie vorgestellt. Die jüngsten HSVler hören auf den Namen Gen-F und rollen von Juni an zu den australischen und neuseeländischen Händlern. Nur das Top-Modell, der Gen-F GTS, wird voraussichtlich erst ab September lieferbar sein. Doch das Warten lohnt sich.
Holden HSV Gen-F GTS
Der 6,2-Liter-V8 atmet durch 130.000 Quadratmillimeter Lüftungsgitter.
Bild: Werk
Ausgerüstet mit dem 587 PS starken, aus dem Chevy Camaro ZL 1 bekannten 6,2-Liter-V8-LSA-Motor, ist der neue Gen-F GTS das stärkste Auto, das HSV je gebaut hat. Und das ist auch nicht zu übersehen: Muskulöse Flanken, dicke Spoiler, knallgelbe AP Renn-Bremsen an den 20-Zöllern und nicht zuletzt die 130.000 (!) Quadratmillimeter Lufteinlass an der Schnauze lassen keinen Zweifel an der Kraft des Aussie-Boliden. Damit diese nicht außer Kontrolle gerät, ist außerdem Torque Vectoring an Bord; bei Bedarf verteilt das System die bis zu 740 Newtonmeter Drehmoment unterschiedlich an die vier Räder, um so ein Untersteuern zu verhindern.
Holden HSV Gen-F Maloo
Den Gen-F gibt's auch als Pick-up namens Maloo.
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Neben dem GTS gehören zur Gen-F-Familie der Pick-up Maloo (R8), die Limousine Clubsport (R8) und der Kombi Clubsport R8 Tourer. Sie sind mit einem 431 PS (R8: 442 PS) starken Herzen ausgerüstet. Für Politiker und Top-Manager hat HSV zwei gediegenere Varianten des Muscle-Cars im Programm: den Senator Signature und den Grange mit langem Radstand, beide befeuert von einem 462-PS-Motor. Was die Autos mit dem Renn-Kätzchen-Helm-Logo kosten sollen, verraten die Australier aber nicht.