Hyundai Avante: Oldschool-Limousine aus Südkorea
Südkorea-Limousine im Impreza-Look: spannend für Europa?

Früher waren klassische Limousinen – gerne auch mit sportlicher DNA – Bestseller. Könnte Hyundai mit diesem Modell wieder einen echten Treffer landen?
Bild: Hyundai
Kompaktlimousinen sind in Europa fast verschwunden! Deshalb fällt der neue Hyundai Avante besonders auf. In Korea trägt er diesen Namen, in vielen anderen Märkten heißt er Elantra – so bis 2006 auch in Deutschland. Heute zeigt das Modell, dass eine klassische Stufenheck-Limousine auch 2026 noch funktionieren kann.
Im Vergleich mit den aktuellen Crossover-Modellen im Kompaktformat wirkt der Avante auf den ersten Blick anders. Die Karosserie ist flach, die Front breit, die Seitenlinie klar gezogen. Dazu kommen schmale Leuchten, ausgeformte Kotflügel und ein deutlich abgesetztes Heck. Das soll nicht zwingend retro sein, erinnert aber an eine Zeit, in der Subaru Impreza, Mitsubishi Lancer oder Honda Civic Limousine noch selbstverständlich zum Straßenbild gehörten.

Der neue Hyundai Avante zeigt klare Kanten und klassische Limousinen-Proportionen. In vielen Märkten heißt er Elantra.
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Doch macht genau dieser Ansatz den Hyundai interessant? Er braucht keine Offroad-Anmutung und keine SUV-Proportionen – stattdessen setzt Hyundai auf eine normale Sitzhöhe, vier Türen, ordentlichen Kofferraum und eine Form, die auffällt, ohne übertrieben zu sein. Für deutsche Kunden wäre das vermutlich eine willkommene Abwechslung.

Flach, kantig, mit Stufenheck: Der Hyundai Elantra wäre auch für Europa eine interessante SUV-Alternative.
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Bei den Abmessungen hat der Elantra zugelegt. Die neue Generation misst 4,77 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und 1,43 Meter in der Höhe. Der Radstand ist auf 2,75 Meter gewachsen. Damit bleibt der Hyundai kompakt genug für den Alltag, bietet aber innen mehr Platz als bisher.

Innen setzt Hyundai auf große Displays, behält aber wichtige Tasten und Regler für die Bedienung bei.
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Das Interieur ist moderner geworden. Hyundai verbaut das neue Infotainmentsystem "Pleos Connect", je nach Ausführung mit 12,9 oder 14,6 Zoll großem Bildschirm. Dazu kommt der KI-Assistent "Gleo AI". Wichtig für den Alltag: Unterhalb des Displays bleiben klassische Tasten und Regler erhalten.
Wie stehen die Chancen für Europa?
Bei den Motoren bleibt Hyundai zunächst vernünftig. In Korea startet der Avante mit einem 149 PS starken Zweiliter-Benziner. Außerdem gibt es einen 1,6-Liter-Hybrid mit 157 PS Systemleistung. Das sind keine spektakulären Werte – sie passen aber zu einer Limousine, die eher als sparsames Alltagsauto gedacht ist. Ein späterer Elantra N wäre auf jeden Fall spannend, doch offiziell gesichert ist für Europa noch nichts.
Und genau da liegt der Punkt. In Südkorea soll der Avante noch 2026 starten, Nordamerika dürfte den Elantra später ebenfalls bekommen. Für Europa gibt es bislang keine feste Zusage. Dabei wäre eine klassische Limousine eine überraschende Abwechslung!
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