Concept Three heißt die neueste Studie von Hyundai, zu sehen auf der IAA in München (9. bis 14. September 2025). Sie soll zeigen, wie man sich einen elektrischen Kompakten vorstellt.
Klar ist: Das fertige Auto wird bei der hauseigenen Elektromarke Ioniq angesiedelt sein. Es ist zu vermuten, dass es sich bei diesem Showcar um die erste Impression des Ioniq 3 handeln dürfte. Und der erinnert auf den ersten Blick an einen alten Bekannten: den 2022 bei uns eingestellten 2+2-Sitzer Hyundai Veloster.

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Selbstverständlich darf bei einem Ioniq das Pixel-Lichtdesign nicht fehlen. In diesem Fall gibt es vorn ein schmales Lichtband unterhalb der Fronthaube und eine Ebene darunter ein deutlich breiteres Pixelband.

Sportliches Heck mit schmaler Scheibe

Gespiegelt wird dieses Band am Heck. Das baut recht hoch, wodurch die Heckscheibe sehr schmal ausfällt. Mit Spoiler und weit hochgezogener Schürze samt Diffusorelement wirkt das Ganze ziemlich sportlich.
Die Pixelleiste unterhalb der Lichtsignatur scheint sich frei bespielen zu lassen. Zum Beispiel mit "Mr. Pix", einer Figur, die immer wieder im Design vorkommt.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
Interessant: In die Schürze sind mittig zwei große rechteckige Öffnungen eingelassen. Endrohre braucht das Elektroauto aber nicht, weshalb die Elemente wohl eher dekorativer Natur sind. Insgesamt wirkt das Außendesign schon recht seriennah – bis auf die neongelb getönten Scheiben, die eine Studienspielerei bleiben dürften.
Auch am Heck gibt es Ähnlichkeiten zum Veloster. Die gelb getönten Fenster und der durchsichtige Spoiler sind wohl Studienspielereien.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH

Mit Steuerkreuz wie beim Gameboy

Innen wartet eine Überraschung: Hyundai verzichtet auf einen überdimensionalen Bildschirm in der Studie. Stattdessen finden sich links und rechts des Lenkrads jeweils vier rechteckige Elemente, von denen jeweils eines rechts und links als Display fungiert. Mit Steuerkreuz und der verspielten Aufmachung erinnern die beiden Elemente an alte Spielekonsolen.
Links und rechts des Lenkrads sind vier rechteckige Elemente zu finden.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
Der Rest des Innenraums ist sehr klar gestaltet: horizontales Armaturenbrett, abgeflachtes Lenkrad (mit beleuchteten Pixeln als Pralltopf), eine Mittelkonsole, die Fahrer und Beifahrerbereich ausdrücklich trennt, Schalensitze im Retrostil mit ausgeprägter Oberschenkelauflage und Gurten, die oben in den Kopfstützen angebracht sind. Die Materialien sind nachhaltig. Hier kommt zum Beispiel aus dem Meer gefischtes Plastik, das zu Fasern verarbeitet wird, als Stoffbezug zum Einsatz.
Typisch Studie: die durchdesignten Sitze. Die Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrerbereich klar voneinander.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH

Antrieb wohl wie beim Kia EV3

Wie üblich, dürfte das Interieur für die Serie etwas entschärft werden. Zum Antrieb gibt es noch keine Angaben. Sollte es sich bei der Studie tatsächlich um den Vorboten des Ioniq 3 handeln, lohnt es sich, zum Markenbruder Kia EV3 zu schauen: 400-Volt-Architektur, 204 PS und zwei Akkuvarianten (58 kWh oder 81 kWh) würden auch dem Hyundai gut stehen.