Hyundai Curb auf der Detroit Auto Show 2011 – UPDATE
Krosser Koreaner

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15 Modelle will Hyundai bis 2015 anbieten. Mit der Crossover-Studie Curb treiben die Koreaner ihr Vorhaben ordentlich voran. Das Konzept steht auf der Detroit Auto Show 2011 neben dem neuen Coupé Veloster.
Hyundai zeigt neben seinem Messe-Star Veloster auf der NAIAS in Detroit (10. bis 23. Januar 2011) das Crossover-Konzept Curb. Die äußerst bullig wirkende Studie könnte als Modell unterhalb des Tucson in Serie fahren und ein weiterer Kandidat sein, um das ehrgeizige Ziel des koreanischen Herstellers zu verwirklichen, bis 2015 mindestens 15 Modelle im Portfolio zu haben. Konzipiert ist der Curb als Urban Activity Vehicle (UAV) und soll die nächste Generation von Hyundai-Käufern begeistern. Mit seinen riesigen Rädern, der markanten Boomerang-ähnlichen Linienführung und der um die A-Säulen herumlaufenden Frontscheibe sollen Schlaglöcher ebenso gemeistert werden können, wie der coole Auftritt vor dem Nachtclub – so die Zielsetzung Hyundais.
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Das Konzept steht auf 22-Zoll-Fünf-Speichen-Rädern, deren Profil passend zum Interieur gelb gefärbt ist. Die schlanken Scheinwerfer und Heckleuchten sollen optisch in das Auto eintauchen und die Illusion erzeugen, dass sie direkt mit dem Motor- bzw. Innenraum verbunden sind. Türgriffe gibt es nicht. Den Curb entert man durch die Berührung eines Touchpads. Beim Start knipst der Curb der Reihe nach eine Batterie von LEDs an. Einer für den großen Auftritt eben. Neben allen optischen Spielereien am Exterieur, dient das Konzept auch als Prüfstand für die neue Blue Link-Technologie zur Fahrzeug-Konnektivität. Denn die Generation Y, so Hyundai, wolle jederzeit Zugang zu Smartphone & Co haben. Eine typische Situation, in der die neue Technologie Großes zu leisten vermag, soll so aussehen: Während der Fahrer – Blue Link sei Dank – seinen Lieblingssender hörend durch die Stadt cruist, bekommt er einen Anruf von einem Freund, der ihm verrät, dass er sich gerade am hippsten Spot der Stadt befindet. Blue Link zeigt dem Fahrer den Standort des Anrufenden als einen "Point of Interest" an und sagt dem Navi Bescheid. Am Hotspot angelangt, informiert es noch schnell ausgewählte Freunde aus diversen sozialen Netzwerken mittels einer speziellen Website vom aktuellen Aufenthaltsort.
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Bild: Werk
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