Hyundai Tucson 2.0 CRDI: SUV, Gebrauchtwagen, Preis

Gebrauchtes Hyundai-SUV Tucson zum kleinen Preis

Dieses Sondermodell des Hyundai Tucson lockt mit guter Ausstattung und einem niedrigen Preis. Aber wie gut ist das ehemals über 35.000 Euro teure SUV?
Der Hyundai Tucson ist zwar kein aufregendes Auto, doch das SUV bietet viel Platz, eine gute Ausstattung und eine hohe Zuverlässigkeit zum kleinen Preis. Im beliebten Segment der Kompakt-SUVs ist der Tucson definitiv eine Alternative zu VW Tiguan, Seat Ateca, Ford Kuga und Co!
Beim Namen des Hyundai-SUVs kann es allerdings Verwirrung geben und hier zielen wir nicht allein auf die Aussprache ab. Die erste Generation des Tucson (interne Bezeichnung JM) wurde zwischen 2004 und 2009 gebaut, ehe sie von 2009 bis 2015 vom Hyundai ix35 abgelöst wurde. Erst 2015 kehrten die Koreaner mit der dritten Generation (interne Bezeichnung TL) zurück zur ursprünglichen Bezeichnung Tucson. Der noch aktuelle Tucson misst 4,48 Meter Länge, hat einen großen Kofferraum mit 513 Liter Volumen und ist eng mit dem Kia Sportage verwandt. Die Motorenpalette ist groß und umfasst verschiedene Vierzylinder-Diesel und -Benziner, wahlweise mit Vorderantrieb oder Allrad und mit Handschaltung oder Automatik. Im Sommer 2018 spendierte Hyundai dem zweitgrößten SUV seiner Modellpalette ein Facelift, das optisch vor allem am neuen Kaskadengrill zu erkennen ist, durch den der Tucson an die aktuelle Designsprache angepasst wurde. Im Innenraum hat das Faceliftmodell zudem einen größeren Bildschirm und Hyundai hat auch die Assistenzsysteme erweitert. Seit Anfang 2019 ist zudem die sportliche N-Line erhältlich, einen echten Tucson N gibt es nicht.

Große Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Der Navi-Bildschirm ist ins Armaturenbrett eingelassen, beim Facelift thront er obendrauf.

Die Auswahl an gebrauchten Hyundai Tucson ist groß. In Gummersbach wird ein 2015er-Modell aus erster Hand mit nur rund 112.000 Kilometern auf dem Tacho verkauft. Angetrieben wird das SUV vom Zweiliter-Diesel, der seine 136 PS mittels einer Sechsgang-Handschaltung an alle vier Räder abgibt. Das Besonderes an diesem Tucson ist, dass es sich um das Sondermodell "Intro Edition" handelt, das nur bis Juli 2015 bestellbar war und mit einer erweiterten Ausstattung aufwartet.
Neben der ohnehin schon guten Serienausstattung sind zusätzlich Navi, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorne und hinten, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und mehr an Bord. Inklusive der Sonderlackierung in "Phantom Black" lag der ehemalige Neupreis dieses Tucson bei über 35.000 Euro. Jetzt möchte der Audi-Vertragshändler Richard Stein faire 14.440 Euro für das SUV haben. Im Preisvergleich beginnen die günstigsten 2015er-Tucson bei rund 12.000 Euro, dann jedoch mit deutlich höherer Laufleistung, mehr Vorbesitzern und schlechterer Ausstattung.

Der Tucson überzeugt mit Zuverlässigkeit

Das seit Sommer 2018 erhältliche Faceliftmodell wäre direkt am neuen Kaskadengrill zu erkennen. 

Bedenken beim Kauf sind in der Regel unbegründet. Im AUTO BILD-Gebrauchtwagentest von 2019 spricht Kollege Stefan Novitski der dritten Generation des Tucson eine klare Kaufempfehlung aus und auch im 100.000 Kilometer Dauertest von AUTO BILD konnte das SUV, in dem Fall mit der größeren Leistungsstufe des Zweiliter-Diesel mit 185 PS, voll überzeugen. Interessanter Fakt zur Motorisierung, trotz eines Leistungsunterschieds von fast 50 PS geht der schwächere Diesel beinahe genauso gut, wie die AUTO BILD-Kaufberatung untermauert: "Und da fällt vor allem auf, dass schon die 136-PS-Version des Zweiliter-Diesels kaum weniger ambitioniert zur Sache geht, sich der Kraftfluss mit dem Sechsgang-Handschaltgetriebe zudem besser dirigieren lässt."

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