IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

IndyCar: Finale in Laguna Seca

US-Amerikaner reif für die Formel 1?

In der Nacht von Sonntag auf Montag steigt in Laguna Seca das IndyCar-Finale der Saison 2019. Amerikanische Titelkandidaten reif für die Formel 1?
Mit gleich vier Titelkandidaten geht die IndyCar-Meisterschaft, das US-Pendant der Formel 1, am Wochenende in das Saisonfinale. Und das auf einer historischen Rennstrecke: Die spektakuläre Berg-und-Talbahn in Laguna Seca wird erstmals seit 2004 wieder von der IndyCar befahren.
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Hier kam es 1996 zu einem der berühmtesten Überholmanöver der Motorsportgeschichte, als sich Alex Zanardi mit einem Manöver in der Korkenzieher-Schikane gegen Bryan Herta zum IndyCar-Meister kürte.
Die IndyCar ist für dramatische und spannende Rennen bekannt. Doch wer das Finale in Deutschland verfolgen will, muss sich beim Streaming-Dienst DAZN.com registrieren. Und lange wach bleiben: Rennstart ist in der Nacht von Sonntag auf Montag um 00.30 Uhr.

Hat Josef Newgarden das Talent für die Formel 1?

Die besten Titelchancen hat der US-Amerikaner Josef Newgarden (Penske-Chevrolet). Er liegt 41 Punkte vor Alexander Rossi (Andretti-Honda), 42 Zähler vor Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) und 85 vor dem Titelverteidiger Scott Dixon (Ganassi-Honda).
Newgarden: „Ehrlich gesagt ist es wegen der doppelten Punkte noch immer sehr hart. Ich glaube nicht, dass ich in einer komfortablen Position bin.“ 100 Punkte bringt ein Sieg in Laguna Seca, dazu kommen noch einige Zusatzpunkte wie für Führungsrunden, Pole-Position und Positionsgewinne. Übersetzt heißt das: Gewinnt Rossi das Rennen, muss Newgarden immer noch in den Top-5 landen.
Das ist in der hart umkämpften IndyCar-Meisterschaft keine Selbstverständlichkeit. Rossis Andretti-Team bringt sogar noch einen fünften Rennwagen an den Start. Neben Rossi, Marco Andretti, Ryan Hunter-Reay und Zach Veach greift auch noch Conor Daly für den Rennstall ans Steuer.
Für Newgarden wäre es der zweite Titelgewinn nach 2017. Mit 28 Jahren ist der US-Amerikaner aus dem Bundesstaat Tennessee eigentlich im besten Rennfahreralter. „Wenn du in der IndyCar fährst und um den Titel kämpfst, und wenn du dann auch noch für Penske, also dem besten Team an den Start gehst, dann bist du in einer Lage, die eigentlich nicht besser sein könnte“, weiß Newgarden. „Aber natürlich würde ich es lieben, in der Formel 1 zu fahren.“
Mit Liberty Media kommt der Formel-1-Besitzer aus Amerika, mit Haas ist sogar ein US-Team in der Königsklasse vertreten. Mit der Bestätigung von Kevin Magnussen und Romain Grosjean als Haas-Fahrer für 2020 hat nicht nur Nico Hülkenberg einen Korb bekommen, sondern auch Josef Newgarden.
Aber Haas-Teamchef Günther Steiner erklärt: „Es wäre großartig einen amerikanischen Fahrer zu haben. Aber er müsste erfolgreich sein. Ich will damit nicht sagen, dass Newgarden nicht erfolgreich sein könnte. Aber du kannst auch nicht so einfach in die Formel 1 wechseln. Allein der Druck in der Formel 1 ist viel höher.“
Der letzte US-Amerikaner in der Formel 1 war übrigens Alexander Rossi 2015 für Marussia (Rang zwölf beim USA-GP), der letzte auf dem Podest Michael Andretti (Dritter beim Italien-GP 1993 im McLaren-Ford) und der letzte Sieger und Weltmeister Mario Andretti 1978 mit Lotus.

IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

Fotos: Picture Alliance

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