IndyCar: Höherer Ladedruck

Noch schneller durchs Oval

Die IndyCar-Serie wird auf den kleinen Ovals noch schneller, weil den Motorherstellern ein höherer Ladedruck erlaubt ist. 2021 gibt’s sogar noch mehr PS.
Immer wieder steht die IndyCar-Serie, die amerikanische Formel 1, wegen ihren schweren Unfällen auf den Ovalkursen in der Kritik. Erst 2018 verletzte sich Robert Wickens bei einem Crash in Pocono schwer, ist immer noch teilweise gelähmt.

Die IndyCar will noch schneller werden.

Trotzdem will die IndyCar noch schneller werden – vor allem auf den kleinen Ovalen. 2019 ist den Herstellern dort mehr Ladedruck für die 2,2-Liter-Biturbo-Motoren erlaubt. Statt mit 1,4 bar schiebt derTurbo nun mit 1,5 bar – wie auf den Rundstrecken- und Straßenkursen auch. Mit 1,5 bar leisten die IndyCar-Motoren rund 700 PS.
Honda-Entwicklungschef Allen Miller findet das gut: „Für den Wettbewerb ist das eine gute Nachricht. So wird es auf den Ovalen zu besserem Racing kommen, denn die Fahrer müssen etwas früher vom Gas gehen.“
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Die Regeländerung betrifft die kleinen Ovale in Iowa und Gateway, nicht aber die schnellen Ovale wie Indianapolis und Pocono. Dort werden die Motoren auf 1,3 bar Ladedruck gedrosselt.
2021 werden die IndyCars dann noch schneller. Dann sollen die aktuellen Motoren von 2,2 Liter auf 2,4 aufgebohrt werden.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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