Das IndyCar-Auto für 2018

IndyCar: Kommt Porsche?

Gerüchte über Porsche-Indy-Motor!

Zahlreiche Medien in Amerika spekulieren derzeit über einen Einstieg von Porsche in die IndyCar-Serie. Gegenüber ABMS dementiert die deutsche Edelmarke.
Die Zeit tickt. Eigentlich wollte die IndyCar in diesem Monat beim Saisonhöhepunkt, dem legendären Indy 500, einen dritten Motorhersteller neben Chevrolet und Honda präsentieren. Der Zeitpunkt für einen Einstieg wäre ideal: 2021 greifen neue Regeln. Die V6-Biturbomotoren werden von 2,1 Liter auf 2,4 Liter Hubraum aufgebohrt. Damit sollen bis zu 900 PS generiert werden.
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Das Interesse an der IndyCar wächst. Auch das McLaren-Formel-1-Team plant eine Vollzeit-Mannschaft. Derzeit stellt Ex-Force-India-F1-Teamchef Rob Fernley ein Team um Fernando Alonso für das Indy 500 zusammen. Es soll nur der erste Schritt sein.

Alonso versucht sich 2019 wieder beim Indy 500

Das Interesse der Teams wächst so stark, dass Chevrolet und Honda gar keine Kapazitäten haben, alle Rennställe mit Triebwerken zu versorgen. Beim Indy 500 sind 36 Nennungen eingegangen. Das ist das Limit. Ein dritter Hersteller wäre aber auch kommerziell wichtig. Langsam muss sich der Boom auch finanziell niederschlagen für das amerikanische Formel-1-Pendant.
Derzeit sieht es aber nicht so aus, als würde die IndyCar 2021 einen dritten Hersteller bekommen. In Amerika kochen derzeit Gerüchte über einen Einstieg von Porsche hoch. Indy-Insider sprechen davon, dass die Gespräche beim 24-Stundenrennen von Daytona im Januar gestartet sind.
Porsche war Ende der 80er Jahre in der Formel 1 aktiv. Den einzigen Sieg sicherte sich Teo Fabi 1989 in Mid-Ohio.
Auf den ersten Blick passen Porsche und Indy nicht wirklich zusammen. Auf den zweiten aber schon: Das Indy 500 ist noch immer das größte Rennen Amerikas. Und Amerika ist der größte Absatzmarkt für die deutsche Edelmarke. Der amerikanische Porsche-Club ist sogar der weltweit größte Club seiner Art.
Allein: AUTO BILD MOTORSPORT hat bei Porsche nachgefragt. Ein IndyCar-Engagement komme demnach nicht in Frage, man verfolge aber stets alle Serien und ihre zukünftige Entwicklung genau.
Andretti-Teamboss Michael Andretti fordert gegenüber ABMS: „Wir brauchen innovative und grünere Motoren, etwa Hybrid-Motoren. Nur so kommen die Hersteller an Bord. Ich glaube auch nicht, dass das die Kosten ausufern lassen würde.“
Die IndyCar plant aber bis 2026 mit den 2,4-Liter-V6-Biturbos.

Das IndyCar-Auto für 2018

Fotos: Picture-alliance

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