IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

IndyCar: Massenunfall

Ex-Formel-1-Pilot löst Mega-Crash aus

Wieder hat es einen schweren IndyCar-Unfall in Pocono gegeben. Takuma Sato löste schon am Start einen schweren Unfall aus. Der Crash im Video.
Der Superspeedway in Pocono/Pennsylvania wird immer mehr zur Angststrecke der IndyCar-Fahrer. Nur ein Jahr nach dem schweren Unfall von Robert Wickens, der seither mühsam versucht, wieder eigenständig zu gehen, hat es beim Pocono 500 gestern wieder gekracht.
Der schwere Unfall passierte bereits am Start. Alexander Rossi erwischte keine gute Anfangsphase und fiel zurück. Während sein Teamkollege Ryan Hunter-Reay versuchte, innen zu überholen, setzte Takuma Sato außen zum Überholen an. Dabei zog er nach innen, Rossi wurde zwischen Hunter-Reay und Sato eingekeilt. Die Autos flogen unkontrolliert ab, krachten innen in die Streckenbegrenzung und schossen quer über die Strecke.
Dabei erwischte Sato das Auto von Felix Rosenqvist so hart, dass es in die Luft und mit der Fahrzeugnase voraus in den Fangzaun flog. Satos Auto landete nach einem Überschlag auf dem Kopf. Auch James Hinchcliffe wurde bei dem Crash noch mit ins Verderben gerissen.
Alle Beteiligten blieben unversehrt. Rosenqvist wurde wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht, konnte das aber inzwischen wieder verlassen.

Felix Rosenqvist hatte Glück im Unglück

Die Beteiligten gaben dem ehemaligen Formel-1-Pilot Takuma Sato die Schuld. „Ich hatte einen schlechten Start, das geht auf meine Kappe. Aber als wir zu dritt nebeneinander waren, war Sato außen. Ich kann nicht verstehen, wie er nach dem Unfall im letzten Jahr denken kann, dass diese Art von Racing akzeptabel ist“, schimpft Rossi.
Satos Version: „Es tut mir wirklich leid für alle Beteiligten. Ich dachte, ich wäre an den anderen schon vorbei.“ 
Robert Wickens, im Vorjahr schwer verunfallt, twitterte: „Wie oft müssen wir noch durch die gleiche Situation gehen, bis wir akzeptieren, dass ein IndyCar nicht in Pocono fahren sollte. Die Beziehung ist vergiftet, es ist Zeit für eine Scheidung.“
Für Rossi war der Unfall besonders bitter, denn damit ist er nun drei Rennen vor Saisonende 35 Punkte hinter Tabellenführer Josef Newgarden (Rang fünf in Pocono).
Nach dem Unfall musste das Rennen für 45 Minuten unterbrochen werden, weil die Fangzäune wieder repariert wurden. Nach 128 von 200 Runden wurde endgültig abgebrochen – wegen eines aufziehenden Gewitters.
Es gewann Will Power. Es war sein 36. IndyCar-Sieg und der dritte in Pocono innerhalb der letzten vier Jahre.
Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Ovalrennen in Gateway/Illinois auf dem Programm.
Den Unfall von Pocono zeigen wir hier im Video.

IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008


Fotos: IndyCar

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