IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

IndyCar mit Kopfschutz

Aeroscreen statt Halo

Red Bull entwickelt für die IndyCar einen Kopfschutz für den Fahrer. Deutliche Unterschiede zum Halo. Die Details zum Aeroscreen.
Die IndyCar gilt als die viel brutalere Variante zur Formel 1. Doch auch die US-Rennserie arbeitet unermüdlich an der Sicherheit. Zur Saison 2020 wird die IndyCar einen Kopfschutz bekommen, der die Fahrer vor herumfliegenden Trümmerteilen schützen soll. Justin Wilson verlor dadurch 2015 sein Leben.
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Anders als die Formel 1 setzt die IndyCar aber nicht auf den Titanbügel namens Halo. „Das geht nicht, weil die Sicht für den Fahrer durch die Strebe in der Mitte in den überhöhten Steilkurven auf Ovalkursen beeinträchtigt wäre“, erklärt IndyCar-Sportchef Jay Fraye. Gerade auf den Ovalkursen ist der Schutz des Fahrerkopfes aber extrem wichtig.

Der neue Aeroscreen wird von Red Bull entwickelt

Red Bull Advanced Technologies hat nun für die IndyCar eine neue Lösung entwickelt: den Aeroscreen. Zwar enthält auch diese Konstruktion einen Titanring über dem Kopf des Fahrers. Doch der wird nicht über eine Strebe mit dem Cockpit verbunden, sondern mit einer geschlossenen Scheibe aus Polycarbonat, also Kunststoff. Sie soll der Belastung von 150 Kilonewton (rund 15 Tonnen) standhalten können.
Eine ähnliche Lösung hatte Red Bull bereits für die Formel 1 entwickelt. Die Königsklasse setzte dann aber auf Halo.
IndyCar-Chassisbauer Dallara entwickelt nun ein Kühlsystem für das Cockpit, das durch die Scheibe fast vollständig geschlossen ist.
Die Teams werden noch im Sommer die ersten Testfahrten mit dem Aeroscreen absolvieren. Im März 2020 startet dann die neue Saison.

IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

Fotos: Hersteller

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