IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

IndyCar: Neuer Kopfschutz

„Ohne fühlt man sich nackt“

Die IndyCar wird 2020 eine Schutzscheibe für den Kopf des Fahrers einführen. Scott Dixon und Will Power zeigen sich nach den ersten Tests zufrieden.
Die IndyCar gilt als eine der gefährlichsten Rennserien überhaupt. Nico Hülkenberg hat daher ein Angebot abgelehnt, 2020 für McLaren im US-Formel-1-Pendant an den Start zu gehen. Und er ist dabei kein Einzelfall.
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Doch auch die IndyCar treibt die Sicherheitsbestrebungen immer weiter voran. 2020 wird analog zur Formel 1 ein Kopfschutz eingeführt. Die IndyCar hat zusammen mit Red Bull aber eine Alternative zum in der Formel 1 verwendeten Halo entwickelt. Zwar enthält auch diese Konstruktion einen Titanring über dem Kopf des Fahrers. Doch der wird nicht über eine Strebe mit dem Cockpit verbunden, sondern mit einer geschlossenen Scheibe aus Polycarbonat, also Kunststoff. Sie soll der Belastung von 150 Kilonewton (rund 15 Tonnen) standhalten können.

Will Power war mit dem neuen Kopfschutz zufrieden

Scott Dixon (Ganassi) und Will Power (Penske), die zusammen auf 542 IndyCar-Rennen kommen, haben den Kopfschutz nun in Indianapolis getestet und dabei rund 1000 Kilometer absolviert. Beide zeigten sich hinterher zufrieden.
Dixon, der beim Indy 500 2017 einen schweren Unfall hatte, sagt: „Auf dem Helm lastet tatsächlich viel weniger Druck und die Sicht ist kein Problem.“ Will Power erklärt: „Nach ein paar Runden mit dem Kopfschutz hast du dich schon so daran gewöhnt, dass du dich ohne total nackt fühlst.“
Beim Saisonauftakt am 15. März 2020 in St. Petersburg wird er erstmals auch im Rennen zum Einsatz kommen.

IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008


 

Fotos: IndyCar

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