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IndyCar: Problem Honda

Kommen McLaren und Alonso 2020?

McLaren hat das IndyCar-Projekt für 2020 noch nicht aufgegeben. Gerüchte über eine Übernahme von Schmidt Peterson. Doch Honda als Stolperstein.
Es war die vielleicht größte Blamage des Motorsportjahres 2019: McLaren scheitert an der Qualifikation für das Indy 500. Obwohl es sogar Clauson-Marshall Racing schaffte – eine kleine Mannschaft, die sonst nur auf Dreckbahnen in Amerika Rennen fährt.
Doch McLaren hat das Projekt IndyCar noch nicht aufgegeben. Zuletzt erklärte McLaren-Boss Zak Brown: „Ein Vollzeitprojekt ist wahrscheinlicher als nur ein Einzelauftritt beim Indy 500.“
Das Problem: McLaren braucht einen bestehenden IndyCar-Rennstall, der mit McLaren kooperiert. 2017 war das Andretti, 2019 Carlin.

Colton Herta ist der Shootingstar der IndyCar-Szene

Am vergangenen Wochenende tauchten beim IndyCar-Rennen in Mid-Ohio, das Scott Dixon für Ganassi gewann, Gerüchte auf, dass McLaren mit dem Rennstall des in den Rollstuhl gefesselten IndyCar-Teambesitzers Sam Schmidt zusammenarbeiten soll. Als möglicher Fahrer wurde Colton Herta genannt, der sich 2019 zum jüngsten IndyCar-Sieger aller Zeiten krönte.
Sam Schmidt bestätigt gegenüber NBC Sports Interesse: „Aber wir haben einen Vertrag für ein weiteres Jahr mit Honda. Und Honda hat klargestellt, dass sie nicht mit Zak Brown oder McLaren verbunden werden können. Das ist der Hemmschuh für dieses Programm.“
Die Partnerschaft zwischen McLaren und Honda ist nach dem desaströsen Formel-1-Programm von 2015 bis 2017 zerrüttet.
McLaren braucht also ein Chevrolet-Team. Die Topmannschaft Penske hat in der IndyCar noch nie eine solche Allianz gebildet. Carlin, Juncos und Foyt sind allesamt Hinterbänklerteams, mit denen eine Wiederholung des Debakels von 2019 droht. Bleibt nur noch die Mannschaft von Ed Carpenter Racing. Doch derzeit gibt es keinerlei Gespräche der beiden Parteien.
Unklar ist auch, ob Fernando Alonso Teil des IndyCar-Programms von McLaren wäre. Der Spanier hat derzeit keinen Vertrag und keine Pläne. Offenbar will der 38-Jährige auch 2020 nur das Indy 500 und keine volle Saison bestreiten.
Der Transfermarkt in der IndyCar ist jedenfalls in der Hochphase. Alexander Rossi hat einen neuen Dreijahresvertrag für Andretti unterzeichnet. Harding Steinbrenner Racing will Colton Herta unbedingt behalten, braucht dafür aber einen Sponsor. Schmidt Peterson würde Herta gerne verpflichten, will aber nicht mehr als zwei Autos einsetzen. James Hinchcliffe hat einen Vertrag für 2020, Marcus Ericsson würde gerne bleiben, Felipe Nasr hat diese Woche für die Mannschaft getestet.
Doch alle Augen sind auf McLaren gerichtet...

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Fotos: Picture-alliance

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