Ineos Grenadier Trialmaster X Letech
Das macht den Grenadier jetzt zu einer zweiten G-Klasse!

Bild: Ineos
In einer Zeit futuristisch gestalteter Elektroautos baut Ineos ein Auto für Liebhaber des Groben: den Grenadier. Zumindest auf den ersten Blick. Denn so robust das Äußere auch wirkt, so komfortabel sieht's im Innenraum aus. Man könnte sagen: das Beste aus zwei Welten.
Ein weiteres Argument für Oldschool-Fans: die Motorisierung. Denn Downsizing oder ein Hybridantrieb werden hier vergeblich gesucht. Dafür haben Kunden die Wahl zwischen einem drei Liter großen Reihensechszylinder-Turbobenziner und einem Biturbodiesel mit ebenfalls drei Liter Hubraum und sechs in Reihe angeordneten Zylindern – beide Aggregate stammen aus dem Hause BMW.
Gemeinsamkeit mit der Mercedes G-Klasse 4×4²
Doch was hat der Geländewagen nun noch mit einem Mercedes zu tun? Das ist schnell erklärt: Ineos bringt eine weitere Variante auf den Markt – und gleichzeitig das neue Topmodell der Baureihe. Was schon auf den ersten Blick klar wird: Es handelt es sich um einen waschechten Geländewagen!
Dafür hat Ineos mit Letech zusammengearbeitet. Das Unternehmen sitzt in Deutschland und ist auf Sonderfahrzeuge spezialisiert. Dazu gehört ohne Zweifel der Ineos Grenadier Trialmaster X Letech!

Der umfangreiche Umbau ist sowohl für den "Quartermaster" (links auf dem Bild) als auch für den "Station Wagon" verfügbar.
Bild: Ineos
Der Umbau umfasst unter anderem ein neues Bremssystem, verbreiterte Kotflügel, Trittbretter, eine Seilwinde, eine Heckleiter, einen Dachträger mit LED-Beleuchtung und einen Ersatzradhalter. Doch eine der wohl spannendsten Änderungen ist die Portalachse – dieses System gibt es auch bei der Mercedes G-Klasse 4×4².

Durch die neue Portalachse wird die Bodenfreiheit des Ineos Grenadier so stark erhöht, dass auch hartes Terrain kein Problem darstellen soll.
Bild: Ineos
Der größte Vorteil einer Portalachse: Die Bodenfreiheit wird signifikant erhöht. In diesem Fall ist sie von 186 auf 450 Millimeter gestiegen.
100.000 Euro Aufpreis für den neuen Ineos
Der spezielle Umbau ist ab sofort in Europa bestellbar, doch eines sei gesagt: günstig wird es nicht. Der normale Grenadier startet bei mindestens 71.140 Euro. Für den Trialmaster X Letech werden glatt 100.000 Euro mehr fällig!
Unterm Strich landet der Station Wagon also bei 170.000 Euro und der Quartermaster bei 171.000 Euro. Doch dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass bereits der normale Grenadier preislich auf bis zu 150.000 Euro steigen kann – je nach Konfiguration.
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