Wenn der amtierende Formel 1-Weltmeister ein Auto mitentwickelt, gehen wir von einem Boliden allererster Sahne aus, der auf der Rennstrecke Rekord-Rundenzeiten hamstert. Weil Sebastian Vettel aber abseits der Rennstrecke mit einem Infiniti FX unterwegs ist, hat der Heppenheimer auch gleich seine Erfahrung bei der Entwicklung der Studie FX Concept einfließen lassen. Vettels Super-SUV ist kein völlig neuer Infiniti, sondern ein FX mit neuen Anbauteilen. So wurde die Frontspoilerlippe umgestaltet und kommt mit elegantem Schwung, LED-Tagfahrlicht gehört ebenso zum Paket wie ein wenig dezenter Heckflügel. Riesen-Räder mit schwarzen Felgen und Spiegelgehäuse aus Carbon im gleichen Anstrich lassen den Edel-Japaner richtig böse wirken. Dazu bekommt der Crossover ein spezielles "Vettel-Logo" an Kotflügeln und Heck.
Infiniti FX Concept
Vettels Super-SUV ist kein völlig neuer Infiniti, sondern ein FX mit neuen Anbauteilen.
Bild: Werk
Die Sebastian-Vettel-Version des FX baut auf dem bereits in der Serienversion keineswegs schwächlichen FX50S Premium mit V8-Benziner auf. Dort stehen 390 PS im Datenblatt, wieviele Pferde das gepimpte Vettel-Mobil aus fünf Litern Hubraum holt, ist noch geheim. Motor, Fahrwerk sowie Karosserie wurden überarbeitet und die Aerodynamik mit Hilfe des Red Bull Racing-Teams gezielt optimiert. Auch das Interieur des Unikats wurde laut Infiniti nach dem persönlichen Geschmack von Sebastian Vettel gestaltet. Grundidee: ein Crossover, der auch für 300 km/h auf der Autobahn gut ist. Enthüllt wird der Überflieger auf der IAA vom Formel 1-Champion höchstpersönlich.