Interview Gerhard Berger/Sebastian Vettel
Aus dem Nähkästchen

Der eine ist Österreichs bekanntester Ex-Rennfahrer und Teambesitzer. Der andere Deutschlands jüngste Formel-1-Hoffnung: Sebastian Vettel und sein Boss Gerhard Berger plaudern ungezwungen im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT.
Gerhard Berger: Na, Sebastian? Toller Saisonstart, oder? Sebastian Vettel: Na ja, der Beginn war sehr enttäuschend. Vier unverschuldete Ausfälle in Folge. Hast du als Fahrer auch mal so eine Phase gehabt? Berger: (lacht) Nein! Noch nie! AUTO BILD MOTORSPORT: Was haben Sie Sebastian geraten? Berger: Er soll halt einfach mal durchfahren! Und nicht immer stehen bleiben in der ersten Runde. Vettel: Ach so geht das? Wusste ich noch gar nicht. Monaco war dann ja ein richtig gutes Rennen, wenn auch kein leichtes. Mit einem nagelneuen Auto in der Stadt auf Platz fünf zu fahren war schon cool. Und der Punkt in Kanada hat gezeigt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten.
Vettel: Teambesitzer oder Teamchef – du bist ja beides, oder? Berger: Nein. Ich bin nur Teambesitzer. Teamchef ist Franz Tost. Das solltest du aber langsam wissen (lacht). Wenn nicht, müssen wir zur Strafe noch zurück zum Thema Saisonstart. ABMS: Sebastian, könnten Sie sich vorstellen, später Teamchef zu werden? Berger: Nein, mach das nicht! Vettel: Darüber mache mir noch keine Gedanken. Ich bin noch viel zu jung. Ich hoffe, dass ich erst mal noch ein bisschen als Fahrer in der Formel 1 bleiben kann, bevor ich über etwas anderes nachdenke.

Das komplette Interview finden Sie in AUTO BILD MOTORSPORT 13/2008.
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