Ionity steigt ins Abo-Geschäft ein. Mit dem "Ionity Passport" kostet eine Kilowattstunde 35 Cent, dazu kommen 17,99 Euro Grundgebühr pro Monat. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate (So finden Sie den günstigsten Ladestrom-Tarif fürs E-Auto).
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Die knapp 18 Euro Grundgebühr fallen im Gegensatz zu anderen Anbietern eher hoch aus. EnBW berechnet zum Beispiel im Viellader-Gleichstromtarif 46 Cent/kWh, aber nur 4,99 Euro Grundgebühr. Im hauseigenen Vergleich mit dem "Ionity Direct"-Tarif für 79 Cent/kWh (ohne Grundgebühr), rechnet sich das Abo hingegen schnell: nach 40,88 geladenen Kilowattstunden im Monat, um genau zu sein. Dieser Wert macht den Tarif für Vielfahrer, die auch unterwegs laden müssen, auf jeden Fall interessant – Schließlich bedeutet er, dass sich das Abo bei vielen E-Autos schon ab einmal Vollladen lohnt (So weit reicht eine Akkuladung bei E-Autos wirklich).
Das Ionity-Ladenetz punktet im Gegensatz zur Konkurrenz vor allem an Fernverkehrsstraßen mit vielen Säulen und schneller Ladegeschwindigkeit. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Ladetarife anderer Anbieter, mit denen Nutzer ebenfalls auf die Ionity-Säulen zugreifen können – meist für 79 Cent die Kilowattstunde. Dieser Betrag sorgte Ende Januar 2020 für einen regelrechten Aufschrei der Ionity-Säulen-Nutzer. Denn bis dahin hatte ein kompletter Ladevorgang nur acht Euro gekostet, egal, wie viel Strom floss. Das kam in vielen Fällen einer Preissteigerung um mehr als 500 Prozent gleich.

Von

Jonas Uhlig