Die Betriebskosten für ein E-Auto hängen stark von den Ladekosten ab. Und die wiederum von der Ladeinfrastruktur – also ob man privat (etwa an der eigenen Wallbox) oder öffentlich (an der Ladesäule) lädt.
Denn das Laden zu Hause ist zurzeit günstiger als an öffentlichen Ladepunkten, man spart mit jeder geladenen Kilowattstunde Geld. Zu Hause profitieren E-Auto-Fahrer von ihrem individuellen Stromtarif, noch dazu, wenn man mit dem Anbieter einen speziellen Autostromtarif vereinbart. Den gibt es bei einer ganzen Reihe von Stromanbietern – ein Vergleich lohnt sich.

Die besten Wallboxen

Charger Pro 2 22 kW + 7,5m Kabel
Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
Elli
Charger Pro 2 22 kW
1,4
sehr gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
Go 22KW 4G (ZM000733)Externe Verlinkung
2.
Zaptec
Go 22 kW 4G
1,4
sehr gut
Amazon LogoHändler Logo

Zum Anbieter

Idealo Logo
Externe Verlinkung
3.
go-e
Charger Gemini 2.0 22kW
1,5
gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
ABL Pulsar Solar Bundle (100000497)Externe Verlinkung
4.
wallbox
ABL Pulsar 22 kW
1,5
gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
Amtron 4You C2 510Externe Verlinkung
5.
Mennekes
Amtron 4You C2 510 11 kW
1,6
gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
KeContact P40Externe Verlinkung
6.
Keba
KeContact P40 11 kW
1,7
gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
Connect Solar 11kW 7,5m (00.779.3057)Externe Verlinkung
7.
Heidelberg Amperfied
Connect Solar 11 kW
2,0
gut
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
ENECTOR AC 3.7/11 (10532947)Externe Verlinkung
8.
Kostal
Enector 11 kW
2,6
befriedigend
Amazon LogoHändler LogoHändler LogoIdealo Logo
Komplette Liste: Die besten Wallboxen

Warum ist spezieller Autostrom günstiger?

Anbieter von Haushaltsstrom bieten fürs Laden von E-Autos meist Tarife zu Extra-Konditionen an. Dafür berechnen viele Stromversorger pro Kilowattstunde oft einen niedrigeren Arbeitspreis. Warum? Es greift ein Mengenrabatt, da E-Autos als Großverbraucher gelten. Gegenüber einem Haushaltsstromtarif sollten beim Strompreis bis zu 20 Prozent Ersparnis drin sein. Aber: Dazu muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Bestandsvertrag oder Neukunde?

Einen großen Unterschied macht es, ob man Bestandskunde ist oder auf der Suche nach dem günstigsten Preis als wechselwilliger Neukunde auftritt. Viele Stromanbieter ködern Neukunden über einen günstigen Preis im ersten Jahr, da wird der Strompreis mithilfe eines Neukundenbonus bezuschusst. Das zielt auf die – häufig zutreffende – Einschätzung ab, dass Kunden den jährlichen Wechsel eher scheuen und sich nicht gleich wieder nach dem nächsten Preiskracher umsehen. Aktuell liegt der Strompreis für Neukunden laut dem Vergleichsportal Verivox bei 27,6 Cent/kWh, für Bestandskunden bei 31,2 Cent/kWh (Stand: 1. April 2026).
Wichtig: Man kann die Kosten über die Laufzeit des Stromvertrags steuern. Die Faustregel: Wer sich nur auf zwölf Monate bindet, kann schneller zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Der Nachteil: Wer gleich einen Vertrag über zwei Jahre abschließt, profitiert von einem Bonus, da die Anbieter längere Vertragstreue mit einem niedrigeren Preis belohnen.

Welche drei Arten von Autostromtarifen gibt es?

Inzwischen werden Autostromtarife in drei Varianten angeboten. Es gibt Einzählertarife für Wallboxen, die mit dem Haushaltsanschluss verbunden werden, Zweizählertarife für die Wallbox mit eigenem oder integriertem Extra-Stromzähler sowie dynamische Tarife, die Schwankungen im Strompreis nutzen.

Wann ist ein Einzähler-Tarif ratsam?

Einzählertarif: Variante Nummer eins für alle Arten der Nutzung wird über den Hausstromzähler abgerechnet, an dem auch alles andere hängt. Wie viel Strom ins E-Auto fließt, wird dabei nicht exakt ausgewiesen.
Daher setzt der Stromversorger eine Mischkalkulation an. Es handelt sich also im Grunde um einen Mengenrabatt, weil Haushalte mit einem E-Auto oft doppelt so viel Strom verbrauchen wie andere. Diese Variante lohnt sich am meisten für E-Auto-Fahrer, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Oder solche, die den Installations- und Abrechnungsaufwand für mehrere Zähler und Verträge scheuen.
Hyundai Ioniq 5
Ein eigens installierter Stromzähler fürs Elektroauto rechnet sich am ehesten für Vielfahrer.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

Wer kann Zweizähler-Tarife nutzen?

Zweizählertarif: Wer sich einen zweiten Stromzähler einbauen lässt, weil er Vielfahrer ist, kann dagegen einen speziellen E-Auto-Tarif buchen. Dann bietet sich die Stromtarif-Variante 2 an, bei der Anbieter spezielle Autostrom-Tarife für Immobilien mit eigenem Autostromzähler bewerben. Der Aufwand für den zweiten Zähler (der meist Miete kostet) lohnt sich nur, wenn der Autostromtarif sehr viel günstiger als der Hausstrompreis ist.
Es gibt inzwischen auch Wallboxen mit integriertem Stromzähler, für die ein solcher Tarif ebenfalls infrage kommt.

Was bringen dynamische Stromtarife?

Neben Autostromtarifen zum Preis pro Kilowattstunde (kWh) werden dynamische oder variable Stromtarife angeboten. Sie richten sich nach dem Bruttostrompreis an der Leipziger Strombörse. Alle 15 Minuten wird er – entsprechend Angebot und Nachfrage – neu fixiert. So ist es möglich, den eigenen Verbrauch bzw. das eigene Ladeverhalten anzupassen. Neben einigen Spezialisten haben jetzt auch die ersten großen Stromversorger solche Tarife im Angebot. Die sind abseits der Hauptzeiten attraktiv, wenn der Strombedarf gering, das Angebot aber groß ist.
Aufgrund des hohen Anteils regenerativer Energie in Deutschland gibt es sogar Phasen, in denen Strom an der Leipziger Strombörse zu einem negativen Preis verkauft wird. Das kann in Zeiten besonders hoher Stromproduktion passieren, also an sehr windigen und sonnigen Tagen. Dann fällt ein Stromüberschuss an, der auf zu wenige Abnehmer trifft. Berechnet werden nur die Stromsteuer und Durchleitungsgebühren, sodass die Kilowattstunde in diesen Phasen nur etwa 16 Cent kostet. Wer es sich leisten kann, gezielt zu diesen Zeiten das E-Auto zu laden, spart somit mehr als 50 Prozent. Der gewünschte Nebeneffekt: Das Stromnetz wird entlastet.

Die Tarife der wichtigsten Anbieter für Autostrom

"Strom Flex" für Privatkunden, gekoppelt an einen zweiten Zähler (also OHNE Zweitarifzähler, monatlich kündbar, 12 Monate Preisgarantie
10,00 Euro
32,40 Cent
ÖkoStrom Home & Drive 24 (Laufzeit 24 Monate)
Neukundenbonus aktuell bis zu 269 Euro sowie Sofortbonus 18 Euro, bis zu 240 Euro Nachtladebonus/Jahr bis April 2028
15,33 Euro
32,25 Cent
E.ON ÖkoStrom Home & Drive 12 (Laufzeit 12 Monate) Neukundenbonus bis zu 273 Euro sowie Sofortbonus 16 Euro, bis zu 240 Euro Nachtladebonus/Jahr bis April 2028
15,33 Euro
32,77 Cent
ÖkoStrom Home & Drive Connect 12 (Mindestlaufzeit 12 Monate)
11,42 Euro
32,28 Cent
Einzählertarif "EnBW Ladestrom" (Mindestlaufzeit 12 Monate) danach 271 Euro Bonus, Preisgarantie 18 Monate
12,80 Euro
30,24 Cent
"EnBW Ladestrom Pro" für Kunden mit zweitem Zähler, bei Abschluss 50 Euro Ladeguthaben, nach zwölf Monaten 271 Euro Bonus
5,26 Euro
25,49 Cent
Einzählertarif "Einfach" (wer für einmalig 55 Euro der Genossenschaft beitritt, erhält Vergünstigungen)
12,13 Euro
31,58 Cent
Zweizählertarif "Einfach" (wer für einmalig 55 Euro der Genossenschaft beitritt, erhält Vergünstigungen)
8,82 Euro
26,25 Cent
Mobilstrom light (45 Prozent deutsche Windkraft, 55 Prozent deutsche Wasserkraft), konventioneller Zähler, Tarifart "Elektromobilität ohne Haushalt" mit einem Stromzähler ("Eintarif")
7,29 Euro
23,20 Cent
Mobilstrom light (45 Prozent deutsche Windkraft, 55 Prozent deutsche Wasserkraft), konventioneller Zähler, Tarifart "Elektromobilität ohne Haushalt" mit separatem Stromzähler ("Zweitarif")
9,51 Euro
23,20 Cent
ÖkoStrom Relax als Einzähler-Tarif, Vertragslaufzeit 24 Monate, abzüglich 125 Euro Sofortbonus (nach 60 Tagen) sowie 273 Euro Treuebonus nach zwölf Monaten
8,48 Euro
33,66 Cent
Ökostrom-Tarif Option Öko Premium mit Mindestlaufzeit 12 Monaten samt Preisgarantie
8,75 Euro
35,85 Cent
Montana ÖkoStrom Plus A 12 M, Vertragslaufzeit 12 Monate, Neukundenbonus 121 Euro + 25 Euro Sofortbonus
14,02 Euro
24,50 Cent
Naturstrom emobil, Einzählertarif, Nachweis eines E-Autos erforderlich
13,90 Euro
29,90 Cent
Nachtladetarif Intelligent Octopus 24, derzeit nur für Audi, BMW, Cupra, Mini, Porsche, Seat, Skoda, Tesla und VW. 4-6 Monate Wartezeit, bis der Zähler getauscht und konfiguriert, bis dahin gilt der Kulanz-Tarif (s. u.)
Bis zu 35 Prozent Bonus bei steuerbarem Zähler
9,48 Euro
33,45 Cent
Kulanztarif Intelligent Octopus 24 (solange kein steuerbarer Zähler installiert ist) Mindestlaufzeit 24 Monate
8,79 Euro
33,45 Cent
Simply Fair als Einzählertarif
10,30 Euro
33,43 Cent
Simply Dynamic als Smartmeter-Tarif, Start mit Simply Fair, Tarifumstellung nach acht Wochen
10,30 Euro
31,38 Cent (Starttarif), später
19,66 Cent (zwischen 15 - 16 Uhr, plus Netzentgelt von 20-25 Prozent)
"Wirklich Ökostrom Klassik" (Einzähler-Tarif) ohne Laufzeit, monatlich kündbar
15,95 Euro
30,29 Cent
"Wirklich Ökostrom Klassik" (Zweizählertarif) ohne Laufzeit, monatlich kündbar
14,95 Euro
24,51 Cent
Rabot comfort (tägliche Tarifanpassung nach Marktpreisen mit Preisobergrenze)
10,28 Euro
31,88 Cent (maximal 37,89 Cent)
ÖkoStrom24 Standard Strom Wallbox (24 Monate Laufzeit, ein Jahr Preisgarantie), im Ladepaket mit rabattierter Wallbox bspw. Autel Charger Compact für 299 Euro, Installationscheck für 149 Euro
10,90 Euro
31,70 Cent
Dynamischer Stromtarif (nur mit steuerbarer Wallbox möglich), ohne Laufzeit, monatlich kündbar. Wallbox wird bei Tarifstart einige Wochen konfiguriert, in dieser Zeit gilt der Übergangspreis
11,00 Euro
20,3 Cent (fixer Verbrauchspreis) zuzüglich Spotmarktpreis (variabel) bzw. zuzüglich
12,04 Cent (Übergangspreis während der Konfiguration)
Einzähler-Autostrom (Steuerbarkeit vorausgesetzt), aktuell Aktionsrabatt von acht Prozent für zwölf Monate, danach monatlich kündbar
13,50 Euro
32,46 Cent
Zweizähler-Autostrom, 12 Monate Mindeslautzeit
9,33 Euro
22,43 Cent
Variabler Tarif (zwei Tarifklassen) für Smart Meter, 12 Monate Mindestlaufzeit, abzüglich 90 Euro Sofortbonus
12,54 Euro
28,19 Cent ("Sparzeit" 0-6 und 10-16 Uhr) bzw. 32,87 Cent ("Normalzeit")
"Happy Yippie Ladestrom", Zweizähler-Tarif, 12 Monate Laufzeit & Preisgarantie
5,14 Euro
26,58 Cent

Wie hat AUTO BILD gerechnet?

Da die Preisunterschiede von der Region und dem individuellen Verbrauch abhängen, hat AUTO BILD alle Tarife für eine einzige Region durchgerechnet. Diese Berechnung geht von einem Zweipersonenhaushalt in 13086 Berlin mit einem Haushaltsverbrauch von 2500 kWh sowie einem Autostrom-Verbrauch von 2600 kWh (jeweils jährlich) aus, berechnet auf eine Jahresfahrleistung von 12.500 km. Auch ein zweiter Zähler (bzw. Zweitarif-Zähler) wurde angegeben, sofern nachgefragt. Bei Unklarheit wurden beide Verbrauchsangaben addiert (Stand: 31. März 2026). Wichtig: Weil Stromverträge monatlich kündbar sind, wurden Boni nicht vom Grundpreis abgezogen, da ihre Auszahlung regelmäßig an Fristen gebunden ist.
Diese Beispielrechnung ermöglicht einen ausschnittartigen Vergleich, in anderen Kommunen oder Regionen dürften die Preise anders ausfallen, aber in – je nach Anbieter – vergleichbaren Relationen.
Der Preis für Autostrom setzt sich – wie bei Haushaltsstrom – meist aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen aus dem monatlichen Grundpreis, der aktuell im Schnitt zwischen fünf und 20 Euro liegt. Dazu kommt der Arbeitspreis pro Kilowattstunde Verbrauch. Hier sind die Schwankungen groß, doch die Mehrheit der Anbieter bewegt sich aktuell um die 30 Cent pro Kilowattstunde bei Neukunden und bis zu 50 Cent bei Bestandskunden.

Wozu Autostromtarife?

Autostromtarife könnten günstiger als Hausstromtarife ausfallen, weil das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) den Stromversorgern die Möglichkeit einräumt, E-Autos als "steuerbare Verbrauchseinrichtungen" zu betrachten. Der Anbieter kann die Ladestation des E-Autos zeitweise ein- oder ausschalten, also fernsteuern. Dazu muss sie eben "steuerbar" sein. Damit kann der Anbieter die Versorgung bei hoher Stromnachfrage drosseln.
Charge Amps und KEBA-Wallbox - Vattenfall Wallbox
Günstigerer Autostrom: Die Stromversorgung fürs ladende E-Auto kann bei Bedarf vom Stromanbieter unterbrochen werden. Diese Flexibilität des Kunden wird belohnt.
Bild: Charge Amps/Phillip Prenzlow
Im Idealfall ist Autostrom merklich günstiger als der versorgerübliche Haushaltsstrom. Wichtig ist dabei, den voraussichtlichen Bedarf vor dem Vertragsabschluss durchzurechnen! Einer der Vorteile von Autostrom liegt darin, dass man sich als Kunde im Unterschied zu öffentlichen Ladestationen die Stromquelle aussuchen und auch ausschließlich Ökostrom laden kann.
• Sondertipp: Wer einen zweiten Stromzähler hat, der kann darüber einen reinen Autostromtarif nutzen. Die Installation des Extra-Zählers kostet unter 50 Euro, allerdings berechnet der Messstellenbetreiber meist eine Miete für den Zähler, die sollte man mit der erwarteten Einsparung gegenrechnen.

Wallbox (2021): Auto zu Hause aufladen - Elektro - Info

6 Schritte zur Elektro-Ladestation für zu Hause

Bild: AUTO BILD / Conny Poltersdorf

Warum ist Nachtstrom günstiger?

Nachtstrom ist besonders günstig, weil nachts der Verbrauch und damit die Nachfrage sinken. Wer also nachts – gesteuert durch spezielle Programmierung – gezielt lädt, der kann von einem dynamischen Angebot profitieren. Ein solches Angebot kommt zum Beispiel von Tibber. Doch auch Anbieter wie Awattar, Rabot.Charge, E.ON, die Berliner Gasag und die Stadtwerke Düsseldorf bieten inzwischen dynamische bzw. variable Tarife an. Im dynamischen Tarif werden Verbraucher schon mal dafür bezahlt, dass sie überflüssigen Strom abnehmen!
Die Anbieter warten oft die günstigsten Preise an der Strombörse ab, sie sind Strom-"Daytrader". Beim Terminhandel, der den fixen Tarifen zugrunde liegt, werden garantierte Mengen über Monate und Jahre verhandelt – das bietet Preissicherheit, ist aber tendenziell teurer. Im dynamischen Tarif kann Strom während der günstigsten Nachmittags- und Nachtstunden nur einige Cent pro kWh kosten. Nachteil: Man muss jeden Tag aufs Neue die jeweils aktuellen Tarife des nächsten Tages checken und daraus folgend die Ladezeit des E-Autos programmieren.
Übrigens bieten einige Anbieter auch die THG-Prämie an.
Produkttest Wallboxen
Wer einen variablen Auto-Strom nutzt, muss die Ladezeit oft in die Nacht verlegen – und sein Elektroauto bzw. die Wallbox entsprechend programmieren.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

Wozu man einen "Smart Meter" braucht

Um dynamische Stromtarife nutzen zu können, benötigt man einen sogenannten intelligenten Stromzähler ("Smart Meter"). Einige Anbieter wie Octopus Energy bieten bei Abschluss eines Stromvertrags den Einbau gratis an. Seit 2025 hat jeder Stromkunde Anrecht auf die Installation eines Smart Meters, die Kosten sind per Gesetz auf 20 Euro im Jahr gedeckelt. Meist ist der Anschluss einer Wärmepumpe oder einer Wallbox bzw. ein Mindestverbrauch von 6000 kWh im Jahr Voraussetzung. Auch gilt mittlerweile die Pflicht für sämtliche Stromversorger, dynamische Stromtarife anzubieten. (Hier gibt's weitere Infos zu dynamischen Stromtarifen.)
Mittlerweile bieten auch Autohersteller dynamische Stromtarife mit entsprechenden Partnern an, beispielsweise Ford. Die Kölner kooperieren seit Frühjahr 2024 mit dem Stromanbieter Tibber, um E-Autos von Ford-Kunden mit Ökostrom zu versorgen. Das soll das gezielte, dynamische Laden in den jeweils günstigsten Stunden ermöglichen.