Schnellladestation für Elektroautos bei Tank & Rast

Ladeinfrastruktur: Zahl der Ladesäulen für E-Autos

Wie wichtig ist die Zahl der Ladesäulen in Deutschland wirklich?

Stets wird in Deutschland die Bedeutung der öffentlichen Ladesäulen für den Ausbau der Elektromobilität betont. Aber ist die Lade-Infrastruktur wirklich so wichtig?
Beim Thema Elektroauto geht es nach wie vor um das Henne-Ei-Prinzip: Ohne ausreichend viele Ladesäulen kaufen viele Menschen keines, und ohne eine genügend große Zahl von E-Autos lohnt es sich für die meisten Betreiber nicht, Ladesäulen aufzustellen. Aber ist die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wirklich so wichtig? (alles zum Thema E-Auto laden)
Mobile E-Auto-Ladegeräte

Juice Booster 2 (bis 22 KW)

Preis*: 979,79 Euro

NRGkick 32 A Light (bis 22 KW)

Preis: 949,00 Euro

NRGkick 16 A Light (bis 11 KW)

Preis: 1016,29 Euro

*Preise: Stand 23.11.2020
"Wer die aktuellen Diskussionen um den Ausbau der E-Auto-Ladeinfrastruktur verfolgt, könnte den Eindruck gewinnen, dass der Erfolg der E-Mobilität allein an der Anzahl der öffentlichen Ladesäulen hängt. Aber das ist ein Trugschluss", sagt Berylls-Analyst Andreas Radics. Berylls hat für fünf wichtige europäische Märkte das Verhältnis zwischen der Anzahl zugelassener E-Autos und öffentlichen Ladesäulen analysiert. Mit 9,2 Electric Vehicles (EVs), die sich eine Ladesäule teilen müssen, liegt Deutschland in dieser Übersicht nur im Mittelfeld. In Frankreich, vor allem aber in den Niederlanden entfallen weniger E-Autos auf die vorhandenen Ladepunkte. In Großbritannien und Norwegen zeige sich jedoch, dass der Erfolg der EVs nicht proportional mit der Zahl der für die Allgemeinheit zugänglichen Ladesäulen steigt.

Norwegen: Elektro-Boom trotz Wartezeiten

Im kleinen Vorzeige-Elektroland Norwegen sind mittlerweile rund 440.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Deutschland liegt mit etwas mehr als 400.000 knapp dahinter – Tendenz stark steigend. In Norwegen kommen aber nicht rund neun Autos auf jede Ladesäule, sondern 23. Das Netz öffentlicher Ladepunkte ist in dem skandinavischen Staat nicht nur dünner, sondern viel stärker ausgelastet. Und trotz vermehrter Wartezeiten an den Ladesäulen hält der Elektro-Boom an.

Privilegien für E-Autos sind mit entscheidend

Gebührenfreies Parken und Fahren ist für die Entwicklung der E-Mobilität enorm wichtig.

©DPA

Es ist nicht die Infrastruktur allein, die die Elektromobilität attraktiv macht. Vor allem in Norwegen, wo bereits viele Haushalte über eine private Lademöglichkeit verfügen, hat die öffentliche Hand früh erkannt, dass ohne massive Förderung und Bevorzugung der E-Autos eine Verkehrswende nicht umsetzbar ist. City- oder Brückenmaut, Gebühren für Fähren oder öffentliches Parken entfallen weitgehend. Bei der Anschaffung wird auf die Kauf- und Mehrwertsteuer verzichtet, in Oslo dürfen Taxi- und Busspuren mitgenutzt werden – noch. "Dazu kommt, dass Norwegen mittlerweile nahezu komplett auf grünen Strom setzt und die dort fahrenden E-Autos zumindest im Betrieb CO2-neutral sind", so Radics.

München, Hamburg und Berlin weit vorn

Derzeit gibt es in Deutschland rund 22.000 Ladesäulen mit gut 33.000 Ladepunkten. Mit großem Abstand führend sind die Großstädte München, Hamburg und Berlin. Gerade an den Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen wird das Netz kontinuierlich ausgebaut, immer mehr Tankstellen, Park- und Rastplätze werden mit Ladesäulen ausgestattet. Radics' Fazit: "Ohne Zweifel ist es richtig, die Ladeinfrastruktur in Deutschland mit Hochdruck weiter auszubauen." Der Erfolg der E-Mobilität hänge aber nicht allein an einem engmaschigen Ladenetz im öffentlichen Raum. "Ohne kreative flankierende Maßnahmen wie die Ausrüstung von Tankstellen mit Ladepunkten für E-Fahrzeuge werden wir die von der Bundesregierung als Ziel vorgegebenen sieben bis zehn Millionen E-Autos in 2030 ganz sicher nicht erreichen."

Gebrauchtwagen mit Garantie

4.990 €

Renault Twizy Life Geräuschsimulator zzgl B, Elektro

2.949 km
8 kW (11 PS)
02/2017
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
4.990 €

Renault Twizy 45 Urban, Elektro

5.500 km
4 kW (5 PS)
03/2015
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.450 €

Renault ZOE Life Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

66.000 km
65 kW (88 PS)
05/2013
Zum Inserat
Elektro, 16.8 kWh/100km CO2 0 g/km*
5.750 €

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

80.000 km
65 kW (88 PS)
05/2013
Zum Inserat
Elektro, 16.8 kWh/100km CO2 0 g/km*
5.890 €

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

51.500 km
65 kW (88 PS)
12/2014
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.990 €

Renault ZOE Life (zzgl Miet-Batterie 22kW), Elektro

114.600 km
43 kW (58 PS)
04/2016
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.990 €

Renault Twizy White Sport Edition, Elektro

22.351 km
8 kW (11 PS)
07/2017
Zum Inserat
Elektro, 6 kWh/100km CO2 0 g/km*
Renault Twizy Life Geräuschsimulator zzgl B, Elektro +

81827 München, Renault Retail Group Deutschland GmbH - Niederlassung München TRU

Renault Twizy 45 Urban, Elektro +

93049 Regensburg, Automobile Kraus GmbH

Renault ZOE Life Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

Renault ZOE Life (zzgl Miet-Batterie 22kW), Elektro +

06110 Halle (Saale), Autohaus Huttenstrasse GmbH

Renault Twizy White Sport Edition, Elektro +

35039 Marburg, Autohaus Wahl Hessen GmbH & Co. KG I Renault/Skoda Marburg


*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor: Stefan Grundhoff

Fotos: Tank & Rast

Stichworte:

Ladesäule

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.