Irmscher Opel Corsa iRC Sprint: Studie
Corsa im WRC-Look: Irmscher plant bis zu 300 PS

Tuner Irmscher präsentiert eine Rallye-inspirierte Studie auf Corsa-Basis, die es in sich hat: Eine Leistung von bis zu 300 PS gilt als gesetzt. Alle Infos!
Bild: Irmscher Automobilbau GmbH & Co.KG
Der Opel Corsa gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen im Kleinwagensegment. In der aktuellen, inzwischen sechsten Generation ist er als Benziner, Mildhybrid und Elektro erhältlich. Optisch gibt sich der Corsa dabei zurückhaltend – ein Ansatz, der ihn neben solider Technik für die breite Masse attraktiv macht. Corsa-Fahrer wollen kein Statement setzen, sondern ein funktionierendes, verlässliches Auto.
Doch was passiert, wenn man diesen Ansatz konsequent umdreht und dem Kleinwagen eine ordentliche Portion Motorsport-Optik verpasst? Die Antwort liefert der Opel Corsa iRC Sprint – eine neue Studie von Irmscher.
Mit dem Corsa iRC Sprint zeigt Irmscher eine Designstudie, die mit dem Serienmodell kaum noch Gemeinsamkeiten hat. Der Tuner aus Remshalden veredelt seit über 58 Jahren Fahrzeuge, vor allem Modelle von Opel. Bekannt ist das Unternehmen jedoch nicht nur für Bodykits und Fahrwerksumbauten, sondern auch für seine enge Verbindung zum Motorsport. Namen wie Walter Röhrl, Jockel Kleint, Franz Engstler oder Johnny Cecotto gehören zur Irmscher-Historie – ebenso zahlreiche Einsätze im Rallye- und Rundstreckensport.
Entsprechend klar ist die Inspirationsquelle des iRC Sprint: die Boliden der Rallye-Weltmeisterschaft. Ziel war kein dezentes Tuning, sondern ein bewusst radikaler Auftritt, der an aktuelle WRC-Fahrzeuge erinnert. Und genau so wirkt der kleine Corsa.

Breitbau, Tieferlegung und ein Heck-Flügel stehen dem Corsa gut zu Gesicht.
Bild: Irmscher Automobilbau GmbH & Co.KG
Der Corsa iRC Sprint tritt extrem breit und tiefergelegt auf. Besonders auffällig sind die massiv ausgeformten Kotflügelverbreiterungen, die den Kleinwagen optisch fast in die WRC-Klasse katapultieren. An der Front dominiert ein großer Lufteinlass mit Wabengitter den Stoßfänger, akzentuiert von einer gelben Linie. Schwarze 18-Zoll-Felgen mit gelben Nabendetails füllen die Radhäuser komplett aus. Seitlich sorgen kantige Aerodynamik-Elemente und grafische Dekorstreifen für Motorsport-Flair, am Heck thront ein ausladender Spoiler mit gelben Endstücken.
Corsa Sprint C von 1985 als Ideengeber
Als Vorbild diente der Corsa Sprint C aus dem Jahr 1985, der im direkten Vergleich heute fast zierlich wirkt. Doch schon damals zeigte Irmscher, wie sich aus dem Kleinwagen ein deutlich sportlicherer Typ formen lässt. Kantige Anbauteile, auffällige Dekore und der klare Bezug zum Motorsport prägten das Erscheinungsbild. Der iRC Sprint greift diese Ideen auf, übersetzt sie jedoch in eine moderne, deutlich aggressivere Formensprache.

Im direkten Vergleich wirkt das Vorbild von 1985 fast schon "niedlich" und zurückhaltend.
Bild: Irmscher Automobilbau GmbH & Co.KG
Und was steckt unter der Haube? Konkrete technische Daten nennt Irmscher bislang nicht. Als Zielgröße stehen jedoch laut Tuner bis zu 200 PS für einen Verbrenner im Raum – alternativ sogar bis zu 300 PS Systemleistung. Damit würde der Corsa iRC Sprint zum echten Sportflitzer und Spaßauto. Ob aus der Studie tatsächlich eine fahrbare Kleinserie entsteht, ist allerdings noch offen.
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann zumindest einen Blick ins aktuelle Programm der Remshaldener werfen. Für den aktuellen Corsa bietet Irmscher Bodykits, Tieferlegungen, größere Räder sowie Leistungssteigerungen von bis zu 25 PS an.
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