Jaguar F-Type R AWD Cabriolet: Dauertest
Geile Zeit

Wie können Metall, Carbon und Leder bloß so viele Emotionen erzeugen? Das fragte sich AUTO BILD SPORTSCARS zu Beginn des Dauertests mit dem Jaguar F-Type R AWD Cabriolet. Antworten lieferte der Brite dann gleich reihenweise.
- Michael Iggena
Der Brexit. Noch immer erhitzt er die Gemüter, und seine Folgen sind längst noch nicht absehbar. Völlig anders verhält es sich bei unserem Jagxit – dem Ende des Dauertests mit dem schärfsten Auto, das jemals bei AUTO BILD SPORTSCARS diese Tortur absolvierte. Aus, Schluss, bye-bye. Die Folgen sind dramatisch; wir trauern, und zwar offen und aufrichtig. Denn es war einfach eine geile Zeit – rund 13 Monate lang, ausgefüllt mit knapp 60.000 Kilometern, von denen jeder Redakteur jeden einzelnen genossen hat. Nur zu gern hätten wir das Jaguar F-Type R Cabriolet noch länger im Redaktionsfuhrpark behalten. Bleibt zu hoffen, dass vielleicht der eine oder andere F-Type als Testwagen in kommenden Vergleichen den Trennungsschmerz mildert.
Das Versprechen: Mehr Fahrdynamik, weniger Verbrauch

Ein außergewöhnlicher Genuss: Dach auf, Radio aus, Fanfarenquartett mit offenen Klappen und bei 1200 Touren mit Tempo 100 über Land bollern.
Bild: Ronald Sassen
Fazit
Jaguar interpretiert den Begriff "Supersportler" so völlig anders als etwa Porsche oder Ferrari. Wir jedenfalls hatten mit keinem anderen Dauertester zuvor so viel Fahrspaß. Die unbändige Kraft, die souveränen Fahrleistungen, der akzeptable Verbrauch, der betörende Klang – das alles fasziniert und bleibt in bester Erinnerung. Da geraten die kleinen Schrulligkeiten des Briten in den Hintergrund, machen ihn umso liebenswerter. Teutonische Perfektion oder zusätzliche Assistenzsysteme haben wir zu keiner Zeit vermisst.
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