Kuriose Irrfahrt eines Briten: Der 82-Jährige aus Newcastle wollte mit seinem Jaguar S-Type zum Papst nach Rom fahren und landete am Ende zwar tatsächlich in Rom – jedoch nicht in der Hauptstadt Italiens, sondern in einem Örtchen in Deutschland. Genauer: im Oberbergischen Kreis in der Nähe von Köln. Schuld waren offenbar das Navigationsgerät und ein Tankwart. Als das Navi in der Nähe von Düsseldorf anfing zu spinnen, suchte der Auto-Pilger Hilfe bei dem Tankstellen-Mitarbeiter. Der gab das falsche Rom ein, nämlich den Ortsteil der nahen Gemeinde Morsbach (rund 60 Einwohner). Das war der Anfang vom Ende der Irrfahrt. Der BILD-Zeitung erzählte der Mann: "Ich musste von der Autobahn runter, es wurde ländlicher. Dann sagte mein Navi: Ziel erreicht." Offenbar verwirrt von der ländlichen Kulisse, vergaß der Brite beim Aussteigen die Handbremse des Jaguar anzuziehen. Das Auto begann zu rollen. Beim Versuch, es zu stoppen, wurde der Mann mitgerissen und verletzte sich zu allem Unglück noch an Kopf und Rücken. Ironie des Schicksals: Der S-Type nahm noch das Rom-Ortsschild mit, kam erst dann zum Stehen. Der mitgenommene Besitzer musste erst mal ins Krankenhaus.

Briten-Pilger begräbt Reisepläne 

Nach diesem Malheur war der Jaguar nicht mehr fahrtüchtig, die Reise des Briten-Pilgers zu Ende. Der Mann quartierte sich in einem Hotel im nahegelegenen Städtchen Waldbröl ein und wartete auf seinen Sohn, der ihn abholen sollte. Zum Papst will er erst mal nicht mehr. Zur BILD sagte er: "Ich habe genug. Kein Rom mehr, ich will nur noch nach Hause."