In New York präsentiert Jaguar die schärfste Variante des XK Coupés: den XKR-S GT. Die Katze im Wolfspelz rennt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100.
Maike Schade
Ein Aerodynamik-Kit, Keramik-Bremsen, neue Federn und eine direktere Lenkung sorgen für ordentlichen Rennspaß.
Bild: Hersteller
Jaguar hat auf der New York International Auto Show (NYIAS) die schärfste, schnellste und kompromissloseste Variante der XK-Familie enthüllt. Der von Jaguars ETO-Abteilung entwickelte XKR-S GT rennt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und soll sich sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße wohlfühlen. Die auf 30 Exemplare limitierte, polarweiße Sonderedition des XK Coupés bekam von ETO ein von Rennwagen inspiriertes Aerodynamik-Kit und – als erster Serien-Jaguar überhaupt – Keramik-Bremsen verpasst. Carbon-Flaps an der Schnauze und ein enormer Heckflügel sorgen für nunmehr 145 Kilogramm Abtrieb und halten die Katze auch bei ihrem Top-Tempo 300 noch auf der Straße. Für's optimale Renn-Feeling gibt's außerdem eine neue Federung und eine direktere Lenkung.
Innen schwarz, außen weiß – so gibt's den neuen Jag zu kaufen. Aber nur 30 Mal in Nordamerika.
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Unter der mit dicken Nüstern versehenen Haube werkelt der bereits bekannte, 550 PS starke 5,0-Liter-V8, der bis zu 680 Newtonmeter Drehmoment bietet. Schade: Zu haben ist der XKR-S nur in Nordamerika - und nur in polarweiß. Innen gibt's schwarze, 16-fach verstellbare Sportsitze in feinstem, schwarzem Leder mit roten Akzenten. Und der Preis? Den hat Jaguar noch nicht verraten.