Mit rund acht Millionen jährlich produzierten Autos liegt Japan auf Platz drei hinter China und den USA. In Deutschland macht den Nippon-Herstellern allerdings inzwischen die südkoreanische Konkurrenz das Leben schwer.
Wir haben drei Klassiker – am Computer – neu aufgelegt, die für neuen Schwung sorgen könnten.

Honda S2000
Für einen offenen Roadster überzeugte der Honda S2000 mit einer unüblich steifen Karosserie. So könnte eine Neuauflage aussehen.

Honda S2000

Die Karriere des 1999 gestarteten Japan-Roadsters Honda S2000 dauerte nur zehn Jahre, in Deutschland wurden bis 2009 rund 4500 Fahrzeuge verkauft.
Markant war der hoch drehende 240-PS-Vierzylinder-Sauger, der erst bei über 9000 Touren in den Begrenzer lief. Das, so viel ist sicher, wäre bei einer Neuauflage anders – sie würde auf jeden Fall rein elektrisch vorfahren.

Mitsubishi Colt
Der letzte neue Mitsubishi Colt kam 2010 auf den Markt. Nun lässt Mitsubishi diese Ikone wieder aufleben. So könnte er aussehen.

Mitsubishi Colt

Für 2023 hat Mitsubishi die Rückkehr des Colt angekündigt, eine erste Skizze (siehe unten) lässt einen abgefahrenen Kleinwagen vermuten. Schade eigentlich: Die Retro-Anleihen an die ersten Generationen, die unser Illustrator als Vorlage genommen hat, gefallen uns nämlich richtig gut. (Nach zehn Jahren bringt Mitsubishi den Colt zurück)

Nissan Bluebird
Markante Kanten: Die Kastenform bleibt, wenn es nach uns geht, typisch für den Nissan Bluebird.

Nissan Bluebird

Die Geschichte des Nissan Bluebird reicht bis ins Jahr 1957 zurück, ab 1973 wurde die Mittelklasse-Limousine (damals noch als Datsun Bluebird) auch in Deutschland angeboten. 1990 wurde er bei uns zum Nissan Primera, in seiner Heimat lebt der Name als "Bluebird Sylphy" noch bis in die 2000er weiter.
Gebrauchte Bluebird sind bei uns inzwischen rar, eine Neuauflage stünde der Marke, die sich hierzulande aus der Mittelklasse zurückgezogen hat, auf jeden Fall gut zu Gesicht.

Von

Michael Gebhardt