Jeep mag Sondermodelle und hat nun offenbar das Saisongeschäft für sich entdeckt. Auf der LA Auto Show 2011 präsentieren die Offroad-Päpste je ein Wintermodell des Liberty und des Wrangler. Sie hören auf den Namen Arctic und sollen laut Hersteller damit deutlich machen, dass ein Jeep durchaus in der Lage ist, diesen unwirtlichen Lebensraum zu erobern. Vermutlich geschieht das eher selten, aber es ist ja auch schön zu wissen, dass man könnte, wenn man wollte. Auf eine expeditionsförderliche Zusatzausstattung hofft man bei den Sondermodellen aber vergebens. Ein winterlich anmutendes Optik-Paket muss genügen.
Jeep Wranger Arctic
Unter der Haube des Wrangler werkelt der neue 3,6 Liter V6-Benziner mit einer Leistung von 285 PS.
Bild: Werk
Der Wrangler Arctic gab sich bereits auf der IAA die Ehre, basiert auf dem Modell Sahara und ist in den Farben Winter Chill, Bright Silver and Bright White zu haben. Außerdem ist das Hardtop stets in Wagenfarbe lackiert und die Kotflügel sind weiter ausgestellt. Um Verwechselungen auszuschließen, gibt's dazu noch "Arctic"-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln sowie einen großen Aufkleber mit Yeti Fußabdruck. Das passende Schuhwerk bestückt sich aus schwarzen 17-Zoll-Alufelgen von Mopar, die mit 32-Zoll-Reifen kombiniert werden. Den Innenraum kennzeichnen schwarze Polster sowie weiße und orangefarbene Akzente. Auch hier dürfen entsprechende Logos nicht fehlen. Weniger kernige Entdecker können sich über beheizbare Vordersitze freuen. Unter der Haube werkelt der neue 3,6 Liter V6-Benziner mit einer Leistung von 285 PS.
Ähnlich ausgerüstet kommt der Jeep Liberty Arctic auf Basis der Sport 4x4-Modelle daher. Die Felgen messen hier 16 Zoll, äußere Erkennungsmerkmale sind dunkel getönte Scheiben und Scheinwerfer, ebenfalls dunkle Abschlepphaken und Motorhaube sowie serienmäßige Nebelscheinwerfer. Im Liberty kommt ein 3,7-Liter V-6-Motor mit 210 PS zum Einsatz. Noch im November 2011 rollen die Arctic-Versionen von Liberty, Wrangler und Wrangler Unlimited zunächst in die US-Showrooms. Anders als vielleicht ähnlich benannte Parka werden die beiden Arctic-Modelle aber auch noch im Sommer zu haben sein.