Jeep Wrangler: Tuning mit 707 PS, Luxus und G-Klasse-Look
Sieht aus wie eine G-Klasse – ist aber keine!

Auf den ersten Blick erinnert er an eine G-Klasse. Breit, kantig, bullig. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Hinter dem vertrauten Look steckt ein ganz anderes Auto – mit noch mehr Power als im AMG G 63!
Bild: Stradale Modena
Seit Jahrzehnten steht der Jeep Wrangler für Freiheit, Gelände und Abenteuer. Doch jetzt haben die italienischen Tuner von Stradale Modena das Original neu interpretiert – mit mehr Luxus und Leistung, als man ihm je zugetraut hätte. Der Stradale Modena GTX erinnert optisch an eine G-Klasse mit amerikanischem Einschlag.
Schon die Silhouette irritiert: aufrechte Front, kantige Linien, riesige Räder. Fast könnte man denken, hier parkt ein AMG G 63. Nur der typische Jeep-Grill mit seinen sieben Schlitzen erinnert noch an das Original. Der GTX trägt breite Kotflügel, wuchtige Stoßfänger, neue LED-Leuchten und eine Motorhaube, die deutlich massiver wirkt und den kraftvollen Auftritt unterstreicht. Selbst das Heck bekommt einen sportlichen Touch: vier Endrohre, Diffusor, alles klar auf Show getrimmt.

Am Heck zeigt sich der Luxusanspruch des Umbaus: Zum GTX gehören auf Wunsch passende Reisetaschen im Farbdesign des Innenraums.
Bild: Stradale Modena
Getunter Jeep Wrangler: G-Klasse trifft Muscle Car
Auch innen ist der Wagen kaum wiederzuerkennen. Statt robustem Kunststoff dominieren Leder, Alcantara und Carbon. Viele Elemente wurden neu gestaltet, etwa die Mittelkonsole oder das Infotainmentsystem mit großem Bildschirm. Auf Wunsch gibt es ein Rubicon-Offroad-Paket, eine vordere Einzelradaufhängung statt Starrachse, überarbeitete Dämpfer und ein Alpine-Soundsystem. Der GTX richtet sich damit klar an Käufer, die mehr Komfort und Luxus suchen als beim klassischen Offroader.

Neu gestaltetes Cockpit mit edlen Materialien und großem Infotainmentsystem im Stradale Modena GTX.
Bild: Stradale Modena
Beim Antrieb bietet Stradale Modena vier Varianten an: vom 2,0-Liter-Turbo mit 272 PS bis zum 6,4-Liter-V8 mit 505 PS. Die Spitzenversion nutzt den 6,2-Liter-V8-Kompressor aus dem Dodge Hellcat – mit 707 PS. Damit übertrifft der GTX sogar den AMG G 63 mit seinen 585 PS.
Der Stradale Modena GTX ist für die Straße gemacht
Zum Vergleich: Ein Jeep Wrangler startet bei 70.900 Euro. Der Stradale Modena GTX dagegen spielt preislich in einer anderen Liga. Der Umbau beginnt bei ca. 100.000 Euro, das Topmodell mit 707 PS kostet ab 180.600 Euro. Mit Extras kann der Preis auf fast 300.000 Euro steigen.

Italienisches Tuning trifft US-Offroader: Dieser Jeep wirkt auf den ersten Blick wie eine G-Klasse!
Bild: Stradale Modena
Mit seinen breiten Reifen, der betonten Straßenoptik und den umfangreichen Karosserie-Umbauten dürfte der GTX weniger für schweres Gelände gedacht sein. Der Wrangler wird damit zum Luxusobjekt für Individualisten, die auffallen wollen.
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