Frauen in der Formel 1: Alle Rennfahrerinnen

Juju Noda: Japans Renn-Prinzessin

Mit 13 Jahren fährt sie Formel 4

Sie ist erst 13 Jahre alt, aber schon seit Jahren ein Star der japanischen Rennszene: Juju Noda startet 2020 in der dänischen Formel 4. Sie will Formel-1-Siegerin werden.
In diesen Tagen feiern viele Formel-1-Fans den ersten Titelgewinn von Michael Schumacher vor 25 Jahren. Damals, beim Australien-GP 1994, stand auch Hideki Noda am Start. Der Japaner fuhr sein drittes und letztes Formel-1-Rennen. In der 19. Runde legte ein Ölleck seinen Larrousse-Ford lahm. Mit anderen Worten: Noda war nur eine Randnotiz in einem Rennen, das Geschichte schrieb.
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25 Jahre später will der Japaner eine neue, spektakuläre Geschichte im Rennsport schreiben. Das Ziel: Seine Tochter Juju Noda soll nicht nur die erste Formel-1-Rennfahrerin seit Giovanna Amati 1992 werden, sondern die erste Frau, die in der Königsklasse des Motorsports auch einen Grand Prix gewinnt.

Mit zehn Jahren drehte sie bereits einen Streckenrekord im Formel-4-Renner...

Dazu steckt der übereifrige Vater das junge Mädchen schon in frühen Jahren in richtige Rennautos. Mit neun Jahren saß sie bereits in einem über 150 PS starken Formel-4-Renner, mit zehn stellte sie einen Streckenrekord auf der gefährlichen Piste von Okayama in der U17-Kategorie auf.
Nun kommt der nächste Schritt: Juju Noda wird 2019 im Rennstall ihres Vaters in der dänischen Formel 4 an den Start gehen – mit erst 13 Jahren! In den meisten Formel-4-Serien ist das Alter für Teilnehmer auf 15 Jahre beschränkt. In Dänemark ist das nicht so. In Amerika fuhr sie zuletzt drei Rennen in der Lucas Oil Winter Series.
Ihre Vorfreude ist überwältigend: „Es ist eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Es wird meine bisher größte Herausforderung, aber ich freue mich richtig darauf.“
Ihr Plan ist ein Aufstieg in die Formel 3 in der Saison 2021. Schon jetzt testet sie in Japan mehrmals mit über 250 PS starken F3-Flitzern. In die Formel 1 kann sie frühestens mit 18 Jahren – das wird sie erst im Laufe des Jahres 2024 der Fall sein.
Ihr Vater Hideki Noda jedenfalls ist stolz. Er glaubt: „Sie hat ihren Wagen voll im Griff – vom Speed bis zum Grip. Diese Skills sind absolut entscheidend und kaum zu lernen, wenn man nicht das Talent dafür mitbringt. Sie schafft es bis ans Limit zu gehen und dabei nie den Fokus oder die Gelassenheit zu verlieren.“

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Fotos: Noda Racing Academy

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Formel 4

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