Die zwei klassischen Kredite

Ist das Sparschwein für den Kauf des Neuen zu mager, gibt es zum Autoglück Kredit – und das gleich auf mehreren Wegen. Für Polo, Vectra und C-Klasse haben wir den Kredit von der Bank wie der Herstellerbank, die Drei-Wege-Finanzierung über die Herstellerbank sowie das Privatleasing miteinander verglichen. Wo liegen Vor- und Nachteile, was kosten die Varianten unterm Strich? Den kompletten Artikel erhalten Sie zum Preis von 1,00 Euro über unser Heftarchiv. Klicken Sie auf diesen Link, und Sie gelangen zum Download-Bereich.
Im Überblick: Alles zum Thema Autofinanzierung
Konditionen berechnen: Der Autokredit-Vergleich
Der Ratenkredit ist der Klassiker. Vorteil: gleich hohe Monatsraten, mit denen der Kredit komplett getilgt wird. Nachteil: Der Erwerb des Fahrzeugs ist damit festgeschrieben. In unseren Beispielen ist dieser Weg jeweils der preiswerteste. Die Finanzierung über die eigene Bank oder die Herstellerbank nimmt sich dabei wenig. Vorteil des Kredits von der Autobank: Das Geschäft ist über den Händler in einer Hand, als Anzahlung kann auch die Inzahlungnahme eines Gebrauchten dienen.

Als Alternative bieten fast alle Autobanken den so genannten Drei-Wege-Kredit an. Vorteil: niedrigere Monatsraten und flexibles Ende. Denn der Kunde hat nach Ablauf die Wahl: Entweder gibt er den Wagen zurück, dann sind seine Monatsraten als reine Nutzungsgebühr zu verstehen. Will er das Auto übernehmen, zahlt er die Schlussrate. Will er zwar übernehmen, hat das Geld aber nicht flüssig, kann er die Schlussrate wiederum in Raten abstottern. Nachteil: Diese Flexibilität kostet – in unseren Beispielen – extra.

Die Sache mit dem Privat-Leasing

Bei Zahlung der Schlussrate auf einen Schlag macht das im Vergleich zum klassischen Autokredit über die Herstellerbank folgende Mehrkosten: 625 Euro beim Polo, 2366 beim Vectra und 2055 Euro bei der C-Klasse. Wer also sicher ist, den Wagen am Ende haben zu wollen, kann gleich den üblichen Kredit wählen.

Das Privat-Leasing ist der Weg des typischen Wagenwechslers. Vorteil: Die Raten fallen meist günstiger als bei einer Kreditfinanzierung aus. Am Ende der Laufzeit wird das Auto zurückgegeben. Nachteil: Mit der Sonderzahlung und den Raten wurde nur die Nutzung bezahlt – wer das Auto später erwerben will, zahlt im Vergleich häufig am meisten. Tipp: Den Vertrag besser mit Kilometer- als mit Restwertabrechnung wählen, das mindert das finanzielle Risiko für den Leasingnehmer am Ende der Laufzeit.

Für den Drei-Wege-Kredit wie das Leasing gilt: Das Auto muss bei der Rückgabe in einem für sein Alter und die vereinbarte Laufleistung üblichen Zustand sein. Gebrauchsspuren sind dabei natürlich drin, Beschädigungen nicht – die werden auf Kosten des Leasingnehmers gerichtet. Um diese Abgrenzung kann es Streit geben, dann muss notfalls ein Wertgutachter schlichten.

Fazit: Vor dem Abschluss einer Finanzierung gilt es, vom Händler möglichst alle Varianten vorrechnen zu lassen und haarscharf zu vergleichen. Das kostet nur etwas Zeit, aber keinen Euro – da fängt das Sparen schon an.