Kfz-Zulassung online: So geht's

Kfz-Zulassung online: So geht's

Zulassung bald online möglich

Ab dem 1. Oktober 2019 ist die Kfz-Zulassung auch online möglich. Welche Unterlagen benötigt werden und wie sie funktioniert!
Ein neues Auto zulassen ohne Wartezeit beim Straßenverkehrsamt? Die Daten im Fahrzeugschein ändern, ohne sich bei der Behörde die Beine in den Bauch zu stehen? Das ist ab dem 1. Oktober 2019 möglich, denn dann wird die dritte Stufe des Projektes "i-kfz", der Online-Zulassung für Autos und Motorräder, ausgerollt. Seit 2015 arbeiten das Bundesverkehrsministerium und KÜS gemeinsam an der Digitalisierung der Fahrzeugzulassung. Im ersten Schritt (1. Januar 2015) wurde die Außerbetriebsetzung der Fahrzeuge über die Internetpräsenz des KBA ermöglicht. Mittlerweile funktioniert die Abmeldung nur noch über die Seiten der zuständigen Behörden. Im zweiten Schritt (1. Oktober 2017) wurde die Wiederzulassung digitalisiert – vorausgesetzt es gab keinen Halterwechsel oder einen Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk. Mit der dritten Stufe ist ab dem 1. Oktober neben der Erstzulassung auch die Wiederzulassung, die Umschreibung von Fahrzeugen und Adressänderungen ohne Behördengang umsetzbar.

So geht die Online-Zulassung

Die Online-Zulassung wird, wie aktuell schon die Außerbetriebsetzung, über die Website der jeweiligen Behörde durchgeführt. Dafür wird ein Personalausweis mit Onlinefunktion und der dazugehörige Pin-Code sowie ein Lesegerät oder ein Smartphone mit NFC-Chip und AusweisApp 2 benötigt. Außerdem funktioniert die Online-Zulassung nur für Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2015 zugelassen sind. Seitdem befindet sich hinten auf der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ein Sicherheitscode – einmal als Klarschrift und einmal als QR-Code. Dieser muss für die Online-Zulassung freigerubbelt und angegeben werden. Die Online-Anmeldung des Autos könnte künftig so ablaufen:
• Im Onlineportal mit Online-Personalausweis anmelden
• Den Sicherheitscode auf dem Fahrzeugbrief freirubbeln
• Daten in die Maske eingeben (u.a. Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), Sicherheitscode, Datum der letzten HU, eVB-Nummer, IBAN des Halters)
• Kennzeichen auswählen bzw. ein vorher reserviertes eingeben
• Antrag abschließen und Gebühr zahlen
Der Antrag wird anschließend von einem Sachbearbeiter überprüft. Der Zulassungsbescheid, die Fahrzeugpapiere und die Plaketten werden per Post verschickt. Das Ganze dauert etwa zwei bis drei Werktage – dafür hat man die Wartezeit im Amt gespart. Um die Kennzeichen muss man sich – wie bei der normalen Zulassung auch – selbst kümmern. Aber auch die lassen sich ganz einfach im Internet bestellen.

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Welche Fahrzeuge können online zugelassen werden?

Zunächst wird das Online-Zulassungsverfahren nur für private Autos, Motorräder und Anhänger funktionieren. Für gewerbliche Fahrzeuge steht "i-kfz" noch nicht ab dem 1. Oktober zur Verfügung, soll aber in einem nächsten Schritt ausgerollt werden. Wann genau das der Fall sein wird, ist noch nicht bekannt.

Und wie funktioniert die Abmeldung online?

• Mit Online-Personalausweis bei der Behörde anmelden
• Den Sicherheitscode auf dem Fahrzeugbrief freirubbeln
• Sicherheitscode auf dem Kennzeichen freilegen (wird beim Abziehen der Siegelplakette sichtbar)
• Alle erforderlichen Daten in die Maske eingeben
• Antrag abschließen und Gebühr zahlen
• Das Fahrzeug ist außer Betrieb gesetzt, der Bescheid wird per Post versendet
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