Kia e-Soul im Test

Kia e-Soul im Test

Kia e-Soul: Test, Reichweite, Preis

Der Kia e-Soul kommt 462 Kilometer weit!

Batterie an Bord: Hat der kompakte Kia e-Soul wirklich das Zeug dazu, die Massen zu elektrisieren? In unserem Test überzeugt der Koreaner jedenfalls.
Das Fazit von Gerald Czajka: "Das Konzept des Kia e-Soul weiß zu gefallen. Der kompakte Kasten bietet ausreichend Platz, fährt anständig und kommt dank großem Akku richtig weit. Wenn jetzt die Preise noch volksnäher werden."
AUTO BILD-Testnote: 2
Die zentrale Frage der Elektromobilität: Wie weit komme ich mit einer Akkuladung wirklich? Um das zu klären, knöpfen wir uns einen aktuellen Stromer genauer vor. Sein Name: Kia e-Soul. Sein Auftrag: Elektromobilität auch für Otto Normalbürger attraktiv zu machen. Die Zutaten dazu: ein mit 64 kWh ziemlich energiereicher Akkublock, das angenehm kompakte Format und der mit 37.790 Euro abzüglich 4000 Euro Kaufprämie halbwegs erträgliche Preis.

Der coole Kia e-Soul hat zu wenig Platz fürs Gepäck

Kurzer Koreaner läuft lang: Der 4,20 Meter kurze Kia e-Soul schafft eine Reichweite von 462 Kilometer!

Die Schuhschachtel auf Rädern sieht erstaunlich cool aus. Und das gradlinige, kastige Design schafft innen jede Menge Raum. Obwohl nur 4,20 Meter kurz, reisen vier Erwachsene durchaus anständig. Allerdings nur mit kleinem Gepäck. Bescheidene 315 Liter lassen keine großen Sprünge zu. Dafür gefällt uns die Inneneinrichtung. Der große Navi-Bildschirm weist klar und deutlich den Weg, die unkomplizierte Bedienstruktur stellt uns vor keinerlei Rätsel, die ordentlich gepolsterten Sitze halten uns auch auf Langstrecken bei Laune. Aber die Materialqualität könnte besser sein, die Teppiche wirken irgendwie billig.

Mit dem E-Antrieb geht es längsdynamisch sportlich zu

Er kann auch zügig: Die 204-PS-Version des Kia e-Soul geht in 7,0 Sekunden auf Tempo 100.

Glück gehabt! Wir fahren den e-Soul mit der großen Maschine. Und deren 204 PS (Basis 136 PS) lassen den koreanischen Kastenwagen richtig energisch lospfeilen. Die sofort losbrechende Drehmomentwelle treibt den Soul in 7,0 Sekunden auf 100 km/h und uns ein Grinsen ins Gesicht. Doch das gehört ja nur zu den netten Nebeneffekten dieses Batteriebabys. Wer den e-Soul artgerecht, also sinnig und allenfalls mit Richtgeschwindigkeit 130 km/h bewegt, der freut sich über 462 Kilometer ohne Stecker-Stopp. So wie unser Verbrauchsprofi Jan Tietjen. Neun Stunden schickte der den Kia über Stadt, Land und Autobahn. Wer dabei nur auf Eco+ fährt, benötigt gerade mal 14,1 kWh für 100 Kilometer.
Im Eco-Modus steigt der Stromdurst auf 15,4 kWh/100 km. Und auf unserer Standardrunde über 155 Kilometer inklusive Vollgas auf der Autobahn sind es 19,7 kWh. Merke: Auch Elektroautos sind immer nur so durstig, wie der Gasfuß des Fahrers schwer ist. Weitere Details zum Test gibt es in der Bildergalerie.

Kia e-Soul im Test

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