Die Zahl neuer Modelle, die nicht vollelektrisch sind, schrumpft rapide. Doch Kia hält noch dagegen – mit einer kompakten Limousine, die als reiner Verbrenner vorgestellt wird.
Wer sich hierzulande schon auf den Kia K4 freut, der wird leider vorerst enttäuscht – denn der Nachfolger des Kia Forte wird zunächst nur auf dem US-Markt starten.

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Design

Offiziell handelt es sich beim Kia K4 zwar um den direkten Nachfolger des Forte. Optisch haben die beiden Baureihen allerdings nichts mehr miteinander zu tun. Besonders markant ist die flache Dachlinie des K4: Die coupéartige Optik wird noch dadurch verstärkt, dass die Griffe für die hinteren Türen in der C-Säule versteckt sind. Durch die farbliche Anpassung – Schwarz auf Schwarz – fallen sie erst spät ins Auge; im ersten Moment könnte der K4 so auch als Zweitürer durchgehen.
Kia K4
Die Rückleuchten des Kia K4 wurden an die T-förmigen Scheinwerfer angepasst.
Bild: Kia Corporation
Die Scheinwerfer übernehmen den T-Look, den man beispielsweise schon vom Kia Sorento kennt. Beim K4 wird diese Optik noch erweitert, indem auch die Rückleuchten eine vertikale Linie erhalten, die fast bis zum Heckstoßfänger reicht.
Der K4 soll aber nicht nur als Limousine, sondern auch als Kombi in die Startlöcher gehen. Wann es so weit sein wird, ist allerdings noch nicht klar.

Innenraum

Im Interieur stechen zwei Merkmale besonders hervor: Sitze, Armaturen, Mittelarmlehne und Lenkrad sind mit grünem Material bezogen, der Farbton heißt "Slate Green". Ob es sich um Stoff, Lederimitat oder echtes Leder handelt, lässt sich nicht erkennen. Hier sollen aber noch weitere Farben zur Wahl stehen: "Onyx Black", "Medium Gray" sowie "Canyon Brown".
Kia K4
Ungewöhnlicher Look im Cockpit: Sämtliche Oberflächen sind mit grünem Material bezogen.
Bild: Kia Corporation
Außerdem ziert den Innenraum ein 30 Zoll großer Dualscreen, der sich von der Cockpitmitte bis zum Bereich hinterm Lenkrad zieht. Was gefallen dürfte: Neben der Bedienung über das Display kommen auch weiterhin Knöpfe und Tasten für die wichtigsten Funktionen zum Einsatz. So kann beispielsweise die Klimaanlage noch manuell gesteuert werden.

Antrieb

Bisher wurden für den Kia K4 zwei Motorisierungen vorgestellt – beides reine Verbrenner. Es gibt jedoch Vermutungen, dass ein Hybridantrieb folgen könnte.
Den Einstieg macht beim K4 ein Saugbenziner mit zwei Liter Hubraum, 149 PS und einem maximalen Drehmoment von 179 Nm. Diese Motorisierung wird mit einem CVT-Getriebe kombiniert.
Etwas mehr Leistung gibt es beim 1,6-Liter-Turbobenziner. Hier kommt der K4 auf 193 PS und ein maximales Drehmoment von 264 Nm. Das CVT-Getriebe wird beim 1.6er durch eine Achtstufenautomatik ersetzt.