Kia Rio
Preishit ab 10.990 Euro

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Fünf Jahre weder Steuern noch Wartungskosten, Klimaanlage ab Werk – günstiger geht's wohl nur mit dem Bus.
Kia macht das Autofahren preiswerter. Das freut besonders junge Paare und Familien, die beim Autokauf auf jeden Euro achten müssen. Für sie ist die zweite Auflage des Kia Rio, die Mitte Oktober 2002 auf den Markt kommt, eine interessante, erschwingliche Alternative. Bereits für 10.990 Euro fährt das Basismodell 1.3 RS vor. Ist gegenüber dem Vorgänger zwar 100 Euro teurer, dafür gibt es jetzt aber sieben PS mehr (82 statt 75) und Klimaanlage ab Werk. Auch die Modelle 1.3 LS (11.900 Euro) und 1.5 LS (12.600 Euro) mit unverändertem 97-PS-Motor bieten die Klimakontrolle künftig ab Werk.
Kia zahlt fünf Jahre lang die Kfz-Steuer

Bessere Sitze und neues Gesicht
Aber auch diese Kosten sollen sich in einem akzeptablen Rahmen bewegen. Kia verspricht, dass die 1300er-Maschine trotz mehr Leistung mit 6,7 Liter Normalbenzin auskommt. In einem Test werden wir es in Kürze überprüfen. Ebenso, ob die größeren Bremsen und das völlig überarbeitete Fahrwerk zu besseren Fahreigenschaften geführt haben. Erster Eindruck: Die Lenkung wirkt direkter, in Kurven untersteuert der Rio aber immer noch mächtig.
Am deutlichsten lässt sich der Fortschritt im Innenraum erkennen. Hier überzeugen die geringere Geräuschkulisse und die spürbar strafferen Sitze. Die vorderen Sitzflächen lassen sich zudem in Höhe und Neigung verstellen. Komplett neu: Lenkrad, Cockpit, Verkleidungen, Sitzbezüge. Insgesamt wirkt der Rio aufgeräumter und freundlicher. Grobe Verarbeitungsschnitzer ließen sich bei der ersten Begegnung nicht erkennen.
Deutlich ins Auge fallen dafür die Änderungen an der Karosserie. Der komplett veränderte Vorderwagen mit dem neuen Gesicht sowie breitere Kotflügel und frische Leuchten am Heck lassen die Fließhecklimousine jetzt bulliger, europäischer aussehen.
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