Kia Venga EV auf dem Genfer Autosalon 2010
E-Kia am Genfer See

Jetzt fährt auch Kia elektrisch: Zum Genfer Autosalon 2010 haben die Koreaner dem Venga einen E-Motor eingepflanzt. Seine Europa-Premiere feiert die Hybrid-Studie Kia Ray.
- Stephan Bähnisch
Am Elektroauto kommt kein Hersteller mehr vorbei. Auch Kia nicht. Auf dem Genfer Autosalon 2010 (4. bis 14. März) stellen die Koreaner mit dem Venga EV ihren ersten Stromer vor. Dafür hat Kia einen 110 PS starken Elektromotor ins Heck des Mini-Vans gepflanzt, der die Vorderräder antreibt. Er beschleunigt die Studie in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern. Energie erhält der Motor durch eine Batterie mit 24 Kilowattstunden Kapazität. Der Akku arbeitet mit der LiPoly-Technologie (Lithium-Ionen-Polymer), die eine Reichweite von 180 Kilometern ermöglicht. Mit einer Schnellladefunktion lassen sich die Akkus des Venga EV laut Kia innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen, an der heimischen Steckdose dauert der Ladevorgang acht Stunden, um wieder bei 100 Prozent zu sein.
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Bild: Werk
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Als Motor Nummer 1 dient ein Vierzylinder mit 16 Ventilen und Benzin-Direkteinspritzung, der 115 PS leistet. Zweites Triebwerk ist ein Elektromotor mit 106 PS Leistung, das zwischen Benziner und Getriebe integriert wird. Die maximale Systemleistung liegt bei 153 PS. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erledigt ein CVT-Getriebe (stufenlose Automatik). Im Elektromodus soll der Hybrid 80 Kilometer weit kommen, die Reichweite im kombinierten Betrieb beträgt laut Kia 1200 Kilometer. Die in Leichtbauweise gefertigten Front- und Rücksitze sind lediglich an der Außenseite in den Seitenschwellern verankert und wirken daher, als würden sie schweben. Das Armaturenbrett wirkt luftig elegant, der Mix aus hellen und braunen Materialien betont den edlen Auftritt.
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