Als der Kia XCeed 2019 frisch auf die Straße kam, siegte er im AUTO BILD-Test gleich mal gegen den VW T-Roc – und schnappte sich fast zeitgleich das "Goldene Lenkrad" als bestes Auto unter 35.000 Euro. Jetzt hat Kia ihn überarbeitet, und wenn es der 160- oder 204-PS-Benziner ist, kann der XCeed erstmals mit der sportlich angehauchten GT-Line geordert werden.
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Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line

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Zuerst die neuen Zutaten, die jetzt jeder XCeed hat: neues Logo an Front, Heck und Pralltopf im Lenkrad, neue Front-und Heckschürze, geänderte LED-Frontscheinwerfer, nun mit integrierten Nebelleuchten.
Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line
Dynamiker: Ein 204 PS starker Turbo-Vierzylinder bringt den Kia XCeed in 7,5 Sekunden auf Tempo 100. Maximal sind 220 km/h drin.

Mit 204 PS ist der Kia gut unterwegs

Uns haben sie für eine erste Runde die GT-Line in Verbindung mit dem 204-PS-1.6er hingestellt, kannten wir in dieser Kombination bislang nur aus Ceed und ProCeed. Erster Eindruck: ganz schön viel GTI in diesem Crossover! Die Sportsitze sind gut ausgeformt, der für den Fahrer ist sogar elektrisch einstellbar.
Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line
Dieser Arbeitsplatz gefällt uns: Digital-Tacho, großer Navi-Screen und viele Knöpfe. Die Sportsitze sind gut ausgeformt.
Das Lederlenkrad ist unten abgeflacht. Der Innenhimmel ist schwarz, auch die Chrom-Zierteile außen, die Dachreling und die Spiegelkappen. Die Rückleuchten haben 48 LED-Module in Wabenform. Sport hält jung, denken wir uns, treten aufs Gas – und: schwups, geht der ab!

Der XCeed gibt als Hochsitz light ja eher die praktische Variante in der Ceed-Familie, liegt 4,5 Zentimeter höher als der Normalo-Ceed. Man kommt gut rein und wieder raus, sitzt leicht erhöht. Das Fahrwerk hat Kia straff ausgelegt, die Lenkung arbeitet leichtgängig, das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verrichtet seinen Dienst ohne zu ruckeln. Echt gut in Form, dieser Sportskamerad.
Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line
Billig war gestern: Mindestens 23.990 Euro stehen für den frischen XCeed auf der Rechnung. Unser GT-Line kostet ab 36.990 Euro.
2021 hat Kia bei uns 25.977 Ceed verkauft, 40 Prozent davon waren XCeed. Die Koreaner haben die Technik frisch gehalten, Frontkollisionswarner mit Fußgänger-Erkennung, aktiver Spurfolge- und Spurhalte-Assistent sind immer an Bord. Unser Testwagen hat zudem einen aktiven Totwinkel-Assistenten mit Querverkehr-Warner und Notbremsfunktion sowie ein Navi, das voll auf Stand ist: Top- Sprachbedienung, Live-Dienste.

Preis: An der Kasse ist Kia selbstbewusst

Und was kostet der Spaß? Etwas mehr als früher, die 120-PS-Basis ist 1300 Euro teurer geworden, kostet ab 23.990 Euro. Bestellt aber (fast) keiner, am beliebtesten sind der Plug-in-Hybrid mit 141 PS, den es nach Förderung ab 29.712 Euro gibt, und der 160-PS-Benziner ab 28.690 Euro. 
Unser 204-PS-GT ist auf den ersten Blick ziemlich teuer, für 36.990 Euro ist aber fast alles drin. Nur 620 Euro für grünen Lack kommen noch dazu – und wir könnten 2022 Euro für mehr Sound mittels Klappenauspuff investieren. Damit die Sportlichkeit nicht nur sicht-, sondern auch hörbar wird.

Bildergalerie

Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line
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Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line
Kamera
Fahrbericht Kia XCeed 1.6 T-GDI GT-Line

Fazit

Feinschliff für einen Gewinner-Typen: Kia hat seinen kompakten Crossover sanft weiterentwickelt. Die GT-Line ist was fürs Auge, steht ihm gut. Aber billig ist der XCeed nicht (mehr). AUTO BILD-Testnote: 1-