Kaufberatung Kindersitze

Kindersitze: Kaufberatung

Gehen Sie auf Nummer sicher

Für die Sicherheit der Kleinen im Auto müssen die Großen sorgen. Hier lesen Sie, worauf Sie bei Kauf und Handhabung achten sollten, damit Ihr Nachwuchs sicher mitfährt.
Noch lässt der Frühling auf sich warten – klar, dass Eltern darauf achten, dass die Kleinsten noch warm eingepackt sind. Doch Vorsicht, beim Autofahren kann dicke Winterkleidung für Kinder im Kindersitz gefährlich werden. Denn sie verursacht oft die sogenannte Gurtlose. Die bewirkt, dass der Gurt nicht eng genug am Körper anliegt und deshalb im Notfall ungenügend schützt. Dies ist nur ein Detail, auf das Eltern achten müssen, wenn es mit dem Nachwuchs auf Tour geht. Schon beim Angurten selbst schleichen sich leicht Fehler ein. Die Gurte werden zum Beispiel oft nicht glatt über den Körper geführt, nicht stramm genug angezogen, oder sie laufen nicht durch die dafür vorgesehenen Halterungen.

Den passenden Sitz finden: Die Kindersitz-Kaufberatung

Kinder dürfen im Auto nur in geeigneten Rückhaltesystemen mitfahren. Wie die aussehen, legt die ECE-NORM R 44/04 fest. Die Kindersitzpflicht gilt bis zum Alter von zwölf Jahren oder einer Körpergröße bis 1,50 Meter – je nachdem, was zuerst erreicht wird. Sorgt ein Fahrer nicht für die vorschriftsmäßige Sicherung von einem Kind, sind 30 Euro Verwarnungsgeld fällig. Bei mehreren Kindern sind es 35 Euro. Fährt ein Kind ganz ohne Rückhaltesystem mit, zahlt der Fahrer 40 Euro Bußgeld und kassiert einen Punkt in Flensburg. Nimmt er so mehrere Kinder mit, sind 50 Euro Bußgeld fällig. Verantwortlich sind immer die Fahrer, auch wenn sie nicht die Eltern sind. Und: Auch im Taxi gilt die Kindersitzpflicht. In der Bildergalerie zeigen wir, wie Kinder richtig anzugurten sind und worauf beim Kauf von Kindersitzen zu achten ist. Dazu: die aktuellen Produktneuheiten.

Kindersitze: Lexikon

ECE-NORM R 44/04

Europäische Norm zur Prüfung von Kindersitzen. Nur geprüfte Sitze werden zugelassen und dürfen in Deutschland verkauft werden. Erkennungszeichen ist die orangefarbige Plakette an jedem Sitz.

Isofix

Abkürzung für die "Internationale Standard-Organisation für Fixierung".

Isofix-Basis

Eine Plattform, die im Auto montiert und auf der der Kindersitz (meist eine Babyschale) eingerastet wird. Vorteil: einfache Montage, kein Gefummel mit den Gurten. Gut für Autos mit (zu) kurzen Gurten hinten.

Misuse

Fehlbedienung von Kindersitzen. Dazu gehören falsch montierte oder eingestellte Sitze. Oder Sitze, die dem Kind nicht mehr oder noch nicht passen sowie falsche Gurtführung.

Stützfuß

Verhindert die Rotations-Bewegung des Kindersitzes. Er setzt unter dem Isofix-Kindersitz oder der Isofixbasis an und stützt den Kindersitz zum Fahrzeugboden (Fußraum) hin ab.

Stützfuß

Achtung: Sitze mit Stützfuß passen nicht in jedes Auto.

Travelsystem

Kombination von Kinderwagen und Babyschale. Die Babyschale lässt sich auf dem Kinderwagengestell einklicken. So können Kind und Schale bequem geschoben werden.
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