Kleinwagen im Vergleich
Sechs coole Kisten

Hauptsache, anders – oder erfrischend unkonventionell? Egal, charakterstarke Kleine wie Toyota Urban Cruiser, Kia Soul, Citroën C3 Picasso, Skoda Roomster, Renault Grand Modus und Honda Jazz mischen die Stadt auf. Welcher ist der Beste?
Mal ganz objektiv betrachtet – Kleinwagen sind doch nichts anderes als pure Vernunft. Für die Tour von A nach B langt es gerade eben, der Verbrauch frisst einem nicht die Haare vom Kopf, zur Not passen hinten Getränkekisten rein. Reicht für den Alltag. Wer mehr will, muss aufsteigen. Stimmt so nicht mehr. Gerade schießt eine neue Sorte Trendautos in die Höhe – Typen wie der Toyota Urban Cruiser. Der Japaner macht auf vielseitigen Geländewagen, neudeutsch SUV, lockt dabei mit hoher Sitzposition, starker Optik, variablem Innenraum – und das bei weniger als vier Meter Außenlänge. Unter der Haube steckt ein 101 PS starker Benziner, der dank Start-Stopp-System nur 5,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Klingt originell, clever, modern.
Zum Vergleichstest treten sechs Freizeittalente in der Viermeterklasse an

Bild: Uli Sonntag
Wie der Test ausgegangen ist, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
Fazit
Schade – der Toyota Urban Cruiser verspricht mit seinem Design mehr, als er tatsächlich bietet. Überhaupt gehen die kantigen Modekisten gegen die bekannten Vans unter. Dem optisch originellen Kia fehlt der Feinschliff an Fahrwerk und Motor. Über die Kosten behauptet sich immerhin der leise und herrlich luftig wirkende Citroën, während Hondas Preispolitik dem Jazz zum Verhängnis wird. Vorn liegen die kleinen Raumkapseln wie der geräumige und flotte Renault sowie der Skoda Roomster. Auch ohne Sparmotor hält er die Kosten im Zaum. Dazu trifft der Packesel aus Tschechien die Mitte aus Fahrspaß und Alltagskönnen.
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