Was hat Koenigsegg vor? Pünktlich zum neuen Jahr hat Koenigsegg einen Post auf Social Media veröffentlicht, auf dem die Silhouette eines neuen Modells zu sehen sein könnte. Dabei sind die Auftragsbücher des schwedischen Hypercar-Herstellers mit Jesko Track, Jesko Absolut und dem viersitzigen Gemera doch jetzt schon prall gefüllt, denn die Auslieferungen aller drei Modelle haben noch nicht mal begonnen. Folgt jetzt also noch ein weiterer Koenigsegg? Das wissen wir bisher!
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"2022, hier ist unser Neujahrs-Vorsatz – mehr ultimative Performance durch clevere Technik und optimales Design" lautet die Bildbeschreibung, die damit sehr vage bleibt und keine konkreten Schlüsse zulässt. Schauen wir uns also das Bild genauer an: Auf den ersten Blick ist klar, dass es sich nicht um den 1700 PS starken Gemera mit vier Sitzplätzen handelt, dessen Greenhouse deutlich gestreckter ist. Auch Jesko Track und Jesko Absolut sehen allein schon aufgrund des riesigen Heckflügels (Track) beziehungsweise der charakteristischen Finne (Absolut) gänzlich anders aus. Worum handelt es sich dann?
Bei erneuter Betrachtung ist eine Ähnlichkeit zu den frühen CC-Modellen zu erkennen. Die Dachlinie verläuft identisch und die Heckpartie zeigt deutliche Parallelen beispielsweise zum CCX – dem ersten Koenigsegg, der einen komplett selbst entwickelten V8 (zuvor waren es grundlegen überarbeitete Ford-Motoren) nutzte. Der schmale Frontsplitter ähnelt dem des CC8S/CCR und auf dem Dach ist eine kleine Lufthutze zu erkennen. Womöglich handelt es sich hierbei um eine Neuauflage des CC8S/CCR/CCX als eine Art Hommage an die frühen Koenigsegg-Modelle. Dazu passt, dass der erste CC Prototyp zwar schon 1996 gezeigt wurde, die Auslieferung des ersten 655 PS starken CC8S-Kundenfahrzeugs jedoch erst im Jahr 2002 erfolgte. Genau 20 Jahre später könnte Koenigsegg die CC-Baureihe tatsächlich neu auflegen.

Eine andere, weniger plausible, Vermutung ist, dass es sich bei dem Teaser um ein neues Koenigsegg-Einstiegsmodell handelt. Schon seit einigen Jahren kursieren Gerüchte zu einem Koenigsegg, der unter einer Submarke (Raw by Koenigsegg), für deutlich unter einer Million Euro angeboten werden könnte. Im Jahr 2020 wurden sogar einige Renderings, die unter der Aufsicht des Firmengründers und Masterminds Christian von Koenigsegg entstanden sein sollen, veröffentlicht. Damals lauteten die Gerüchte, dass das Einstiegsmodell mit dem für den Gemera entwickelten TGF-Dreizylinder mit bis zu 700 PS kommen könnte. Allerdings sahen die Renderings von 2020 völlig anders aus als die Silhouette auf dem jetzt veröffentlichten Bild.
Koenigsegg Einstiegsmodell
Die 2020 veröffentlichten Renderings des Koenigsegg Einstiegsmodells sehen deutlich anders aus als die jetzt gezeigte Silhouette.

Eine dritte Möglichkeit ist, dass es sich bei dem Foto um ein frühes CC-Modell handelt, das Koenigsegg neu aufgebaut hat und damit eine Art Restaurierungs-Programm, ähnlich Pagani Rinascimento, ins Leben ruft. Was auch immer Koenigsegg plant, wir werden es hoffentlich bald erfahren und bis dahin freuen wir uns auf die ersten Kundenfahrzeuge des bis zu 1600 PS starken Koenigsegg Jesko.